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Strenesse

Strenesse

Feminin und easy

Mit neuem Eigentümer und neuen Akteuren in allen Schlüsselpositionen will Strenesse zu alter Stärke zurück. Das kommt an – denn die Kollektion trifft eine Lücke in einem eigentlich saturierten Markt.

Strenesse neu, das ist ein Unternehmen der leisen Töne. Finanzier, Management, Designer, niemand sucht das Rampenlicht oder gar die Schlagzeile. Vielleicht, weil man in Nördlingen weiß, dass Licht auch immer Schatten bringt. Das Glück wird also still genossen: Alles hat sich gefügt – und aus dieser Ruhe kann die Marke Kraft schöpfen. „Die DNA von Strenesse haben wir erhalten, sie aber zeitgemäß interpretiert. Qualitätsanspruch, Purismus und Femininität bleiben, aber wir befreien uns von allem, was diesen Kriterien aus heutiger Sicht nicht mehr entspricht“, sagt Micaela Sabatier, CEO der Strenesse New GmbH.

Frauen verstehen

Statt der einen Überfrau will Strenesse heute für Frauen in all ihrer Diversität stehen. „Die typische Strenesse-Frau nach herkömmlichen Attributen gibt es vermutlich nicht. Wir wenden uns nicht an eine bestimmte Schicht oder Altersgruppe, vielmehr wollen wir einen Lifestyle bedienen. Unsere Zielgruppe ist selbstbewusst, smart, eine Powerfrau, die ihre Femininität stolz betont und modebewusst ist, mit dem Anspruch, zu jedem Anlass perfekt ge-, aber nicht verkleidet zu sein. Dem tragen wir mit unserem Bekenntnis zur Weiblichkeit und dem Anspruch auf beste Passform und Schnittführung Rechnung. Es spielt keine Rolle, ob unsere Kundin 25 oder 65 ist“, beschreibt Micaela Sabatier. Doch nicht nur die Strenesse-Frau, auch die Marke entzieht sich bewusst der Schubladisierung. „Wir wollen keine Nische besetzen, sondern eine Marke für alle sein, die diesen Lifestyle leben, Wert auf Qualität legen, die schönen Dinge des Lebens zu schätzen wissen und sich an Ästhetik erfreuen.“

Frauen anziehen

Was diese Frauen gemeinsam haben: Sie haben ihren Stil gefunden und variieren diesen gekonnt mit einer Garderobe, die zwei Elemente kennt: die zeitlosen Lieblingsteile und die saisonalen Highlights. Eine Aufteilung, die auch bei Strenesse Sinn macht. Micaela Sabatier: „Parallel zur Pre-Orderrunde haben wir ein neues Programm unter dem Namen Iconic gelauncht. Ein Set-up aus Luxus Essentials. Zeitlose, modern interpretierte Klassiker mit puristischen Entwürfen und klaren Linien, in der Proportion jedoch sehr weich und feminin. Easy Luxusteile mit Seele.“ Ab Mai 2019 wird dieses 30-teilige Programm permanent ab Lager im B2B-Shop verfügbar sein. Die Preise liegen im VK bei 399 bis 549 Euro für Blazer, 199 bis 299 Euro für Hosen und um 899 Euro für einen Doubleface-Mantel in Wolle-Cashmere-Mischung. Platz für Extravaganzen und Wow-Teile hat die Hauptkollektion. Micaela Sabatier schafft Klarheit: „Die Kollektion wurde gestrafft, um eine klarere Aussage zu haben.“ Sie ist in vier Orderzyklen geteilt und wird von verschiedenen Ready-to-Wear Capsules mit bis zu acht Auslieferungszyklen ergänzt.

Frauen kennen

„Um den Ansprüchen der Kundin von heute gerecht zu werden, sind intelligente Designs gefragt, die trotzdem nicht überkonstruiert wirken und eine unangestrengte Lässigkeit ausstrahlen, die die eigene Persönlichkeit unterstreicht. Sprezzatura in der Mode, wenn man so will“, findet Micaela Sabatier. Das neue Wir macht eine neue Art der Entscheidungsfindung möglich – besonders im Design. „Im Designprozess arbeiten künftig interdisziplinäre Teams mit Ansätzen aus dem Design-Thinking-Prozess zusammen. Das führt zu punktgenaueren Kollektionen, die straffer und spannender sind, in bester Qualität und Passform.“ Die internen Abläufe wurden lean gestaltet. Die Geschäftsführerin: „Wir transformieren das Unternehmen in eine moderne Organisation mit schlanken Prozessen und interdisziplinären Teams, um auf die Anforderungen des Marktes schnell, aber auch mit dem Anspruch an unsere Qualität reagieren zu können.“

Frauen erobern

Jetzt heißt es: Neue Lieben entfachen, alte wieder entflammen. Die Wachstumsziele hat man allerdings nicht nur quantitativ definiert, so Micaela Sabatier: „Umsatzwachstum um jeden Preis ist nicht unser Ziel, damit hat das Unternehmen genau wie die gesamte Branche leidvolle Erfahrungen gemacht.“ Im Fokus stehen Partnerschaften – auf allen Ebenen. „Zunächst ist geplant, die Umsätze im Fachhandel wieder deutlich zu steigern. Wir setzen auf dessen Beratungskompetenz und wollen diesen Kanal sowohl national als auch international vorrangig bespielen. Daneben arbeiten wir an einem Konzept für den E-Commerce, bei dem wir den Fachhandel einbinden und erwarten auch hier ein deutliches Wachstum.“

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