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White Sand | Die Visionäre

White Sand | Die Visionäre

White Sand
Als GDM vor fünf Jahren das Label White Sand mit Joggingpants gründete, hat das italienische Unternehmen Weitblick und Intuition bewiesen. Jetzt soll White Sand vom Monoprodukt zur Marke werden.

Text: Nicoletta Schaper. Fotos: White Sand

Die modische Evolution kommt White Sand entgegen. Joggingstyles sind dank ihres unschlagbaren Tragekomforts nicht nur rehabilitiert, sondern auch gefragt wie nie. Noch dazu, wenn sie mit italienisch-modischem Stilgefühl wie bei White Sand umgesetzt werden. 2016 wurde das Label von Mauro Russo und Simone Bernardi, Inhaber des Hosenspezialisten GDM, ins Leben gerufen. Die Idee war, hochentwickelte Smart Casual Materialien, die zum Großteil aus Japan stammen, mit italienischer Fertigungstradition zu verbinden – für Jogginghosen, die von Männern wie Frauen getragen werden können. „2016 waren diese Hosen noch vielen Konsumenten zu casual, doch das hat sich grundlegend gewandelt”, so Exportmanager Mattia d’Orlando. „Heute ist es gerade der Komfort, der White Sand so erfolgreich macht.“ Von Saison zu Saison hat die Kollektion ein Umsatzplus von 20 Prozent erreicht; für 2020 hat man sich zum Ziel gesetzt, 100.000 Hosen zu verkaufen. „Wir sind stolz darauf, dass wir das in diesem schwierigen Jahr erreicht haben.“

Energie und Power im Produkt

Für weiteres Wachstum bietet die Kollektion die richtigen Voraussetzungen, die klassische Hosen lässig und neu interpretiert. Cargo Pants mit Tunnelzug oder Hosen mit einer oder zwei Bundfalten zählen zu den Icons von White Sand. Das Besondere zeigt sich außerdem in den spannenden Materialien und ausgefeilten Treatments, eine Kernkompetenz von GDM, die sich weniger als einfache Produzenten und mehr als Innovatoren sehen. „Wir stecken viel Arbeit und Energie in die Entwicklung einzigartiger Styles, das spüren und schätzen unsere Kunden“, so Mattia d’Orlando. Zusätzlich sprechen die Hauptpreislagen von 169 bis 189 Euro/VK und ein Mark-up von 2,8 für White Sand. „Jetzt wollen wir vom Monoprodukt zur internationalen Marke werden.“ Neue Key-Items wie Overshirts passend zu den Hosen unterstreichen diese Ambition, für lässige, neu interpretierte Anzüge in der Herren- und der Damenkollektion.

Die wichtigsten Märkte sind Italien, Japan und Südkorea; Louisa Via Roma, Antonia, Barney’s und Isetan zählen zu den Handelskunden. In Deutschland wird White Sand seit zwei Jahren von der Agentur Komet und Helden vertrieben. Die Zeichen stehen auf Ausbau, aber sehr fachhandelsorientiert. So werden auf dem Instagram-Profil von White Sand die Kooperationen mit ausgesuchten Händlern herausgestellt; den Anfang haben ab November Lodenfrey in München und Greta & Luis in Berlin gemacht. Weitere Kooperationen, etwa in Form von Pop-up-Flächen und Capsules, sind außerdem geplant. „Wir sind jetzt bereit, richtig in den deutschen Markt zu investieren“, so d’Orlando. „Denn wir sind überzeugt, dass Deutschland innerhalb weniger Saisons neben Italien unser wichtigster Markt werden wird.“

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