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Salzburg

Eigenartig einzigartig 

15/06/2026  BY  Stephan Huber


Eigenartig einzigartig 
Ach Salzburg, du unerreichtes Weltdorf!

So wunderschön gebettet zwischen deinen drei Stadtbergen. So versoffen verliebt in all deine Klischees und gleichzeitig so viel mehr als das. Hinter all dem barocken Festspielglanz, den klebrigen Mozartkugeln und der Sound-of-Music-Idylle versteckt sich ein zweites Salzburg: rauer, weltoffener, kreativer und internationaler, als man es dieser Stadt zutrauen würde. Voller Menschen, die hinaus in die Welt gegangen sind, um immer wieder zurückzukehren oder die hier gelandet sind, um zu bleiben. In diesem beständigen Spannungsfeld zwischen Weltbühne und Provinz bleibt Salzburg dann doch immer Salzburg. Eigenartig einzigartig. 

Text: Stephan Huber. Fotos: Yasser Almhna, @yasser.a.studio 

ADRIAN GOIGINGER 

Regisseur, Autor, Filmemacher 

Ich bin „born and raised“ in Salzburg. Nach der Matura habe ich im Jahr 2012 gemeinsam mit zwei Kollegen die Filmproduktionsfirma 2010 Entertainment GmbH gegründet, bei der ich als Regisseur und Drehbuchautor für Kurzfilme, Werbespots, Imagefilme und Musikvideos verantwortlich zeichne. Mein Kinodebüt „Die beste aller Welten“ feierte seine Uraufführung auf der Berlinale 2017. Neben meiner Begeisterung für Film gehört dem Fußball ein großer Teil meines Herzens: Inzwischen bin ich im Vorstand der Austria Salzburg tätig. @2010_entertainment 

1| Austria Salzburg Stadion in Maxglan 

Seit gut 25 Jahren bin ich glühender Austria Salzburg Fan und das Stadion in Maxglan habe ich inzwischen richtig ins Herz geschlossen. Da ich inzwischen im Vorstand bin und mein Sohn dort im Nachwuchs spielt, bin ich mehrmals wöchentlich dort. Viele Glücksmomente, aber auch viele Enttäuschungen habe ich dort erlebt – vor allem aber Emotion! @austriasalzburg

2| 47°50‘08.9“N 13°01‘25.3“E 

Bei dieser Stelle am Salzachufer hab ich als Kind dutzende Male übernachtet, wir haben Lagerfeuer gemacht und Abenteuer erlebt. Sie war wie mein Wohnzimmer und auch Drehort in meinem ersten Film „Die beste aller Welten“. 

3| Kapuzinerberg 

Der Hausberg meiner Kinder. Wir haben ein paar Jahre in Schallmoos gelebt und da sind wir fast täglich auf den Kapuzinerberg spaziert. Vor allem während Corona war das immer ganz toll. Ich bin begeisterter Bergläufer und bin auch unzählige Male hinaufgerannt. Am liebsten mag ich den Aufstieg von der Linzergasse beim Jesus-Kreuzweg zum Kloster. 

CAROLIN SINEMUS  

Inhaberin und Designerin Madl 

Vor sechs Jahren habe ich Madl, das alteingesessene Maß und Couturehaus in der Getreidegasse, gekauft und bin damit zur Neu-Salzburgerin geworden. Nach meinem Jura- und Modedesignstudium in Berlin und Paris, Stationen in Hongkong und Mailand als Designerin war es anfänglich eine Herausforderung. Eine doch eher kleine Stadt, neue Menschen, neue Firma, neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Freunde finden, eine Firma verstehen und zu meiner machen. Doch Salzburg macht es einem irgendwie leicht. Mehrmals im Jahr verwandelt sich die Stadt in einen internationalen Treffpunkt voller Inspiration: Oper, Theater, Musik und Kultur auf höchstem Niveau. Dieser Kontrast aus weltstädtischem Flair und der Ruhe einer kleinen Stadt ist sehr besonders. @carosinemus 

1| Madl  

Madl ist eng mit dem besonderen Ort Salzburg verbunden. Mitten in der Getreidegasse entstehen in unserem Atelier Maßarbeit, Couture und handwerkliche Einzelstücke für ein nationales und internationales Klientel. Es ist eine Arbeit, die viel Hingabe und Können verlangt und wahrscheinlich genau so nur hier funktionieren kann – zwischen Tradition, Kultur und persönlicher Begegnung.  

Salzburg ist für mich eine Oase geworden – für die Augen, für die Ohren und auch für die Seele. Rauszukommen ist natürlich wichtig, immer wieder zwischendurch andere Städte, andere Menschen zu erleben, um neue Inspiration zu finden und mit frischem Blick zurückzukehren. Aber dann richtig gern! @madl_salzburg 

2| Restaurant Schlosswirt Aigen  

Ein besonders magischer Ort im Sommer, im Garten unter den Kastanienbäumen. Aigen fühlt sich immer wie eine Auszeit in Südfrankreich an, der Kiesboden, die gute Küche. Vielleicht sind das Kindheitserinnerungen an frühere Urlaube, jedenfalls bin ich immer mit Energie aufgetankt, satt und glücklich dort weggefahren. @schlossaigen 

3| Marina Abramovic „Spirit of Mozart“ 

Mitten im Getümmel vor der Spängler Bank, an der Salzach und der Staatsbrücke steht die Skulptur bestehend aus acht Stühlen und einem 15 Meter hohen Stuhl. Obwohl die Ecke so wuselig und hektisch ist, habe ich mich schon oft dort hingesetzt, vielleicht genau deswegen, und Menschen beobachtet. Das ist wichtig in meinem Beruf. Der hohe Stuhl steht für mich dafür, über die Stadt, über Grenzen hinauszuschauen, offen und neugierig zu sein, den Horizont zu erweitern und sich immer weiterzuentwickeln. Auch wichtig in meinem Beruf.  

PAULA BRÜNDL 

Freischaffende Köchin 

Ich bin freischaffende Köchin aus Leidenschaft. Meine kulinarische Geschichte beginnt im Südtiroler Ahrntal, wo meine Großeltern natürliche Lebensmittel herstellten und veredelten. Dort habe ich früh meine Liebe zur Natur und zu ihren Produkten entdeckt – zuerst aus Abenteuerlust, heute aus Überzeugung und Verbundenheit zum Ursprünglichen. 

Dank meiner Mama bin ich mit frisch gekochter Südtiroler Küche aufgewachsen. Diese einfachen, regionalen Gerichte haben meinen Geschmack geprägt und definieren für mich bis heute gutes Essen: ehrlich, frisch und ohne Schnickschnack. 

Mit 15 ging ich in die USA, mit 18 nach Kolumbien. Dort wurde mir bewusst, wie stark Essen mit Heimat und Identität verbunden ist. Während meines Psychologiestudiums in Wien entfachte im ersten Lockdown meine Leidenschaft fürs Kochen. Ich nahm an TV-Formaten wie „Die Küchenschlacht“ und „The Taste“ teil, die ich schließlich gewann – und entschied mich danach, den Weg zur Köchin professionell einzuschlagen. Meine Ausbildung begann ich im Steirereck in Wien und setzte sie im Mühltalhof bei Philip Rachinger fort. @paulabrundl 

1| Meindl Shop in der Linzergasse 

Ich bin ein großer Fan dieses Familienunternehmens und der gelebten Handwerkskunst. Aus einem natürlichen Material entsteht hier etwas Hochwertiges und Langlebi­ges. Besonders spannend finde ich den ganzheitlichen Ansatz. Auch Leder, das kulinarisch nicht genutzt werden kann, bekommt hier ein neues, wertvolles Leben. Ich liebe es, wie Leder mit der Zeit eine Patina entwickelt und immer schöner wird – Stücke für die Ewigkeit, die echte Wertschätzung ausdrücken. @meindl_fashion 

2| Schranne 

Ich liebe den Marktbesuch, weil ich dort garantiert frische, regionale Lebensmittel finde und die Produzentinnen sowie Produzenten persönlich kennen lernen kann. So entwickle ich ein Gefühl für die Menschen hinter den Produkten und ich bin überzeugt, dass das auch deren Geschmack und Energie beeinflusst. Für mich ist der Marktbesuch ein Ausdruck von Wertschätzung und oft der kreativste Teil des Kochens: Manchmal reicht es, wenn zwei Zutaten nebeneinander liegen und schon entsteht eine neue Idee. 

3| 220 Grad 

Ein Salzburger Familienunternehmen mit unglaublich herzlichen Gastgebern, viel Fleiß und Kreativität. Besonders gern bin ich im Café im Nonntal – die Kombination aus rohen Betonwänden und der lebendigen Bar in der Mitte begeistert mich. Ein bewusstes Kaffeeritual ist für mich purer Luxus. Hochwertiger Kaffee aus der hauseigenen Rösterei, schöne Tassen und eine stimmige Atmosphäre machen das Erlebnis besonders. Dazu kommen großartige hausgemachte Kuchen und die Möglichkeit, verschiedene Kaffeesorten zu probieren. @220grad

STEPHAN HUBER 

Herausgeber und Chefredakteur style in progress 

1| Mein Elternhaus 

Mein Elternhaus am Fuße der Festung Hohensalzburg war manchmal Anlass für „Reichtumsverdacht“. Und tatsächlich bin ich dort im größten Reichtum aufgewachsen, den man sich wünschen kann. Nämlich geliebt und frei. Wenn mich jemand fragt, woher ich komme, antworte ich eigentlich immer: „Ich bin Nonn­taler!“ Ein pathologisch neugieriger Kleinstadtbub mit großen Träumen und großer Klappe, den es scheinbar völlig zufällig und dann eben irgendwie doch nicht in die Welt der Mode verschlagen hat. Und weil ich mir diese Welt auf meine Art erschließen konnte, vor allem aber, weil ich in ihr so viele wirklich großartige, spannende, liebenswerte Menschen kennen lernen durfte und noch kennen lerne, bin ich geblieben. Für all die Gedanken-Loops, Themen, Storys und auch Fragen die unaufhörlich in mir zirkulieren, waren letztlich meistens Begegnungen und Gespräche mit Menschen der Anstoß. Ich mag das, das darf so bleiben. The Future is Wide Open! 

2| Der Untersberg 

Der Blick auf den Untersberg, genauer gesagt auf den Salzburger Hochthron begleitet mich fast mein gesamtes Leben. Ob wie hier über den Krauthügel, zu dem es auch viele persönliche Geschichten gibt, oder eben die andere Perspektive von Anif, wo ich heute mit meiner Familie lebe. Der Untersberg ist einfach da. Eine Konstante im Wechsel der Tages-, Jahres- und Lebenszeiten. 

3| Gesund ist besser 

Im Oktober 2024 hat meine Frau Susanna im Herzen des Kaiviertels „Gesund ist Besser“ eröffnet, die völlig selbstverständ­liche Verbindung einer zukunfts­weisenden Arztpraxis für Integrativ-, Longevity- und Präventions­medizin mit einem persönlich kuratierten Conceptstore mit hochwertigen Mikronährstoffen, Superfoods und Clean Beauty Essentials. In wunderbarer Nachbarschaft von Ma Makers Café, Golden Soul, Bergers Feinste Confisserie und vielen mehr. So haben Städte Zukunft. @gesundistbesser 

ANASTASIA BEKETOVA & MARINA REIFENSTEIN  

Gründerinnen Ma Makers 

Schon als Kind waren Küche und Gastronomie ein großer Teil meines Lebens. Ich, Anastasia, komme aus einer ukrainischen Gastronomenfamilie, in der Essen immer einen besonderen Stellenwert hatte. Meine Eltern standen ständig in der Küche und ich war schon früh davon inspiriert. Durch mein Studium in Salzburg wollte ich mein Wissen auch organisatorisch und unternehmerisch vertiefen und habe dabei verschiedene Jobs ausprobiert. Während der Pandemie entstand schließlich der Raum, mich intensiver mit dem Backen zu beschäftigen und herauszufinden, was mir wirklich Freude macht. Marina und ich haben gemeinsam erkannt, dass Salzburg Orte fehlen, die für hochwertige Zutaten, bewussten Genuss und eine neue Generation von Gastronomie stehen. Da wir selbst oft vergeblich nach genau solchen Angeboten gesucht haben, beschlossen wir, sie selbst zu schaffen.  

Ich, Marina, bin im Salzburger Lungau aufgewachsen und für mein Studium nach Salzburg gezogen. Schon früh hatte ich den Wunsch, irgendwann ein eigenes Hospitality-Projekt umzusetzen. Nach Stationen in Italien, Brüssel und Helsinki bin ich für einen Job in der Hotel-Tech-Branche nach Salzburg zurückgekehrt und habe schnell bemerkt, wie viel mir die Nähe zu den Bergen bedeutet. Mit der Zeit entstand mein Wunsch nach mehr „New Wave Gastronomy“ in Salzburg – und so war nach einem kurzen Abstecher in eine Bäckerei in Kopenhagen klar: Ich möchte ein eigenes Café mit Bäckerei eröffnen. Anastasia und mir fiel auf, dass es in Salzburg viele junge, kreative Menschen gibt, aber nur wenige Orte, an denen sie zusammenkommen, gleichzeitig war es für uns Zeit, etwas Eigenes zu schaffen – und das war der Anfang von Ma Makers.  

1| Ma Makers Café 

Mit Ma Makers gehen wir unserem Bedürfnis nach, mehr Dinge von Hand herzustellen, natürliche und saisonale Produkte anzubieten, guten Kaffee zu brühen und die Idee der handwerklichen Lebensmittelzubereitung auf moderne Art und Weise zurückzubringen. Der Space ist ein Nachbarschaftsort für die Salzburger Community geworden und fühlt sich für uns selbst sehr nach Zuhause an. @mamakerscafe 

2| Baltram – Feine Patisserie 

Hunderporzentige Handwerkskunst von bester Patisserie – ob französisches Gebäck oder kleine Törtchen, wir schätzen die Liebe zum Detail und die Professionalität sehr, gerade weil wir selbst aus der Branche kommen. Zudem zeigt die Zeitlosigkeit des Betriebs viel Charakter. Wir holen uns dort öfter etwas ab, genießen den charmanten Standort fernab des trubeligen Stadtzentrums und spazieren anschließend an die Salzach. @patisserie.baltram 

3| Natural Wine Dealers 

Unsere langfristigen Partner – ein junges, passioniertes Duo, das gefühlt alles über Naturweine weiß und unglaublich viel Erfahrung mitbringt. Es ist immer wieder eine Freude, im Lager in der Riedenburg vorbeizuschauen und durch tausende Weinflaschen zu stöbern. Rafael und Nina haben außerdem immer einige edle Tropfen zur Verkostung bereit – langweilig wird es nie! @naturalwinedealers 

ANNE-LIESE PREM 

Head of Cultural Insights & Trends, Loop 

Ich bin in den Bergen im Pongau aufgewachsen und war viele Jahre zwischen verschiedenen Orten und Kulturen wie Australien und Afrika unterwegs, bevor ich vor über zehn Jahren nach Salzburg gezogen bin. Was viele überrascht: Wie international sich diese Stadt anfühlt. Durch ihre Lage ist man schnell in anderen Städten und Ländern und lebt gleichzeitig sehr nah an der Natur. 

Heute arbeite ich als Head of Cultural Insights & Trends bei Loop, einer international tätigen Digitalagentur. Meine Arbeit spiegelt in gewisser Weise auch meine eigene Perspektive wider: Von Salzburg aus arbeiten und gleichzeitig immer den Blick in die Welt richten. Salzburg hat eine stille, aber sehr internationale kreative Szene, die viele von außen gar nicht erwarten. @anneliese.prem 

1| Galerie Thaddaeus Ropac 

Eine Vernissage in der Galerie Thaddaeus Ropac fühlt sich immer wie ein Fenster in die internationale Kunstwelt an. Die Mischung aus Künstlern, Sammlern und Besuchern ist immer spannend und stylisch. Die Galerie zeigt einige der wichtigsten zeitgenössischen Kunstschaffenden und erinnert daran, dass Salzburg neben den Festspielen auch in der bildenden Kunst eine starke Rolle spielt. Die Villa Kast ist außerdem ein wunderschöner Ort für einen gemütlichen Spaziergang durch die Ausstellung. @thaddaeusropac 

2| Salzburger Landestheater 

Ein Ort, der für mich mit frühen kulturellen Erinnerungen verbunden ist. Ich habe im Pongau Ballettunterricht genommen, aber das Größte war immer, mit meiner Mutter in die Stadt zu fahren und die Ballettmatinee und Aufführungen im Salzburger Landestheater zu sehen. Die Kostüme, die Bühne, die Atmosphäre waren großartig für mich. 

Dieses Gefühl von Magie ist bis heute geblieben. Auch heute überrascht mich das Theater immer wieder mit mutigen Produktionen, zum Beispiel zuletzt sogar mit einem Stück, das Rosalía gewidmet war. @sbglandestheater 

3| Café Konditorei Fürst 

Eine absolute Institution, die mich schon mein ganzes Leben begleitet. Schon meine Eltern sind hierhin auf Dates gegangen, was diesen Ort ganz fest in meinem Herzen verankert hat. Die in Blau und Silber verpackten Mozartkugeln sind ein klassisches Mitbringsel aus Salzburg und machen immer Freude. Wenn ich in der Stadt unterwegs bin, komme ich gerne für einen schnellen Kaffee vorbei, blättere durch Zeitungen und genieße das unverwechselbare Salzburger Kaffeehausgefühl. @originalmozartkugel  

ALEX KARIOS 

DJ & Initiator Sonntagstanz 

Ich bin Alexander Karios, DJ und Initiator von Sonntagstanz – einem kuratierten Daytime-Event für elektronische Musik, das ich 2018 gegründet habe. Was als Idee begann, hat sich schnell zu einer festen Größe in der Szene entwickelt. 

Bei Schönwetter wird an Sonntagen im Frühling und Herbst (abseits der klassischen Badesaison) das Waldbad in Anif zum Treffpunkt für alle, die House Music lieben. Direkt am Wasser entsteht eine besondere Stimmung – entspannt, offen und voller guter Energie. Genau das macht Sonntagstanz für mich aus: gute Musik, gute Leute für diese Momente, in denen sich alles richtig anfühlt. 

Als DJ bin ich selbst international unterwegs, und genau diese Einflüsse fließen auch in meine Events ein. Durch mein Netzwerk gelingt es mir, immer wieder spannende Artists nach Salzburg zu holen und abwechslungsreiche Line-ups zu gestalten. Inzwischen wächst Sonntagstanz auch über die Stadt hinaus – erste Stopps wie Wien sind bereits Teil davon. Trotzdem bleibt Salzburg die Base. @ikarios_ 

1| Waldbad Anif 

Unser zentraler Spot für Sonntagstanz. Am Steg, direkt am Wasser, wird getanzt, gefeiert und einfach der Moment genossen – bis in die Nacht. Die Atmosphäre dort ist schwer zu toppen. @sonntags.tanz, @waldbad.anif 

2| Café Bazar 

Die Kombination aus Küche, Service, Aussicht und Atmosphäre überzeugt im Café Bazar auf ganzer Linie – ideal, um abzuschalten oder sich in entspannter Umgebung zu treffen. @cafebazar_salzburg  

3| Salzachufer & Almkanal 

Im Sommer meine bevorzugten Rückzugsorte. Mit Freunden, Musik und ein paar Drinks lassen sich heiße Tage hier entspannt verbringen, ohne die Stadt zu verlassen.

YASSER 

Fotograf und Art Director 

Ich bin im Irak geboren und in Europa aufgewachsen, zwischen zwei Kulturen und zwei Sprachen. Am Anfang habe ich das oft eher als Hürde gesehen, heute sehe ich es als Bereicherung. Dieser Blick zwischen verschiedenen Welten hat mich geprägt und ist ein großer Teil davon, wie ich Bilder sehe. Mit der Fotografie habe ich damals angefangen, um mich selbst besser zu finden und meinen Platz in einer neuen Umgebung zu verstehen. Es war für mich am Anfang nicht nur ein kreatives Tool, sondern auch eine Art Verbindung zu Menschen. Durch die Kamera konnte ich beobachten, näherkommen, Geschichten sehen und mich langsam mehr zuhause fühlen. 

Heute arbeite ich als Fotograf und Art Director zwischen Fashion, Commercial, Creative Direction und Moving-Images. In meiner Arbeit interessieren mich natürliche Momente, Menschen, Licht, Natur und kleine Gesten. Ich mag Bilder, die warm sind, ruhig, manchmal kontrastreich, aber nicht zu perfekt. Sie sollen ein Gefühl auslösen und nicht nur schön aussehen. yasserstudio.com, @yasser.a.studio 

1| Mein Zuhause 

Mein erster Lieblingsort in Salzburg ist mein Zuhause. Vielleicht klingt das im ersten Moment unspektakulär, aber für mich ist es der wichtigste Ort. Hier kann ich meine Gedanken sortieren und runterkommen. Gerade weil ich viel zwischen Orten, Menschen und Projekten unterwegs bin, brauche ich diesen eigenen Raum sehr. Es ist Wohnung, Büro und Studio zugleich, aber vor allem ein Ort, an dem ich zur Ruhe komme, neue Energie finde und wieder ein Gefühl für mich selbst bekomme. 

2| Townhouse 

Das Townhouse ist für mich einer dieser Orte, bei denen man von außen nicht erwartet, was innen passiert. Sehr unauffällig in der Altstadt, fast ein Haus, an dem man vorbeigeht – und drinnen plötzlich eine ganz andere Welt. Ich war einmal für eine Produktion dort und konnte kaum glauben, wie viel ein Raum mit einem machen kann. Das Licht, die alten Wände, die Materialien, Kunst und Möbel strahlen eine besondere Ruhe aus. Nichts wirkt zufällig, aber auch nicht zu perfekt. Es fühlt sich warm, fast ein wenig geheim an – als wäre man kurz nicht mehr in Salzburg. @townhouseweisseskreuz 

3| Zwischen Mozarteum und Mirabellgarten 

Ich weiß gar nicht genau, warum dieser Ort einer meiner Lieblingsplätze ist. Vielleicht, weil dort oft mein Spaziergang beginnt. Es ist kein Ort, an dem man lange bleiben muss, man kann einfach kurz stehen bleiben, sich hinsetzen und die Umgebung auf sich wirken lassen. Ich mag die Mischung dort sehr: moderne Architektur, Grün, Kunstobjekte und das Spiel aus Licht und Schatten. Ein Übergangsort, zwischen Stadt, Garten, Kunst und Alltag. 

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