Paris
Cet amour, toujours nouveau
Wurde über Paris nicht schon alles gesagt, geschrieben oder gesungen? Hauptstadt der Mode, des Genusses, sogar Hauptstadt der Liebe – die Klischees formulieren sich fast von selbst.
Warum also noch einmal den Blick darauf richten?
Weil es eine neue Erzählung gibt. Unverkennbar „parisienne“, und doch freier von den Mythen, die die Stadt so lange geprägt haben. Erdiger, lebendiger, echter. Sichtbar wird dieses andere Paris wie immer durch Menschen. Designerinnen, Fotografen, Künstlerinnen, Kreative, sie alle eröffnen einen Blick auf die Stadt, der weniger Postkarte ist und mehr Realness.
Text: Stephan Huber. Fotos: Lou Filippini, @lou.filippini
Adrien Testard
Designer und Visual Artist
„Ich bin ein Pariser Designer und visueller Künstler, der den emotionalen Raum zwischen Tradition und zeitgenössischem Handwerk erforscht. Meine Arbeit wurzelt in ländlichen Erinnerungen, Reisen und traditionellen Techniken, die ich in Frankreich und Japan studiert habe – von Naturfärbungen bis zu handgewebten Strukturen.
Nach meinem Abschluss an der ENSAD begann ich mit Häusern wie Lemaire, Jacquemus und Moismont zusammenzuarbeiten. Ich fühle mich zu Materialien hingezogen, die Geschichten tragen – Landschaften, Gesten, Spuren. Daraus forme ich eine Sprache, in der Handwerk zur Erzählung wird und Erinnerung zum modernen Designwerkzeug.“ @adrientestard, adrientestard.com



1| Puces de Saint-Ouen
Ich lebe in Saint-Ouen und der Besuch des berühmten Flohmarktes ist mein festes Sonntagsritual. Ein Ort zum Durchatmen: ein Kaffee in einer kleinen Gasse, ein Streifzug durch alte Stände, immer auf der Suche nach Inspiration. Ich finde dort oft antike Bauernstoffe, die ich liebe, Vintage-Kleidung oder alte Papierbücher, auf denen ich häufig zeichne. @lespucesdesaintouen, www.pucesdesaintouen.com
2| Saint-Pearl
Ich unterrichte Farbgestaltung an der École des Arts Décoratifs und Saint-Pearl ist mein Lieblingsstation auf dem Weg. Eine offene Küche, in der jede Geste und jede Zutat gefeiert wird. Ein Farbklang aus dunklem Holz und schwarzem Lack schafft eine subtile, ruhige Atmosphäre, die das Licht und den Raum besonders wirken lässt. @saintpearlparis, www.saintpearl.fr
3| Topographie de l’art
Diese Galerie gehörte zu den ersten Orten, die ich besuchte, als ich für mein Designstudium nach Paris gezogen bin. Die Ausstellungen sind immer bereichernd, überraschend und meist der zeitgenössischen Kunst in all seinen Medien gewidmet. Der Ort selbst erzählt viel über die industrielle und handwerkliche Vergangenheit des Marais, ein Raum voller Geschichte und künstlerischer Energie. @topographiedelart, www.topographiedelart.fr
Julien Aussel
Gründer und Creative Director, Good Morning Keith
„Ich wurde in Montmorency, nördlich von Paris, geboren und bin in unmittelbarer Nähe meiner Großmutter Paulette Amar aufgewachsen. Ihre Handwerkskunst und ihre Erinnerungen an die 1960er- und 1970er-Jahre prägen meine kreative Welt bis heute. Die Idee zur Marke kam mir schon in der Schulzeit. Nach meinem Master in Digital Marketing – das war der Deal mit meinen Eltern – gründete ich 2018 Good Morning Keith.
Als autodidaktischer Designer, Fotograf und Musiker entwickle ich meine Kollektionen rund um die musikalischen und kulturellen Bewegungen der 1960er und 1970er. Identität und Kultur stehen für mich immer an erster Stelle. Ich arbeite mit geupcycelten Stoffen aus Couture-Häusern, gender-fluiden Silhouetten und einem Made-to-Order-Ansatz, der meine Haltung zu verantwortungsvoller Produktion widerspiegelt.
Good Morning Keith ist die Übersetzung meiner größten Leidenschaften – Kleidung, Fotografie und Musik – in eine zeitgenössische, nachhaltige Vision.“
@goodmorningkeith, goodmorningkeith.com



1| Strada Café
Mein Treffpunkt für Meetings oder ein schnelles Catch-up. Großer Kaffee, entspannte Atmosphäre, kreative Energie – es fühlt sich wie ein lebendiger Mikrokosmos der Stadt an. @stradacafe, www.stradacafe.fr
2| Arènes de Lutèce
Ein Ort außerhalb der Zeit, versteckt im 5. Arrondissement. Hierhin komme ich, wenn Paris laut wird – ein stiller Platz zum Beobachten, Lesen oder Abschalten.
3| Good Morning Kiss
Mein Büro, mein Atelier, mein Raumschiff. Hier fließt alles zusammen: Ideen, Fotos, Kleidung, Geschichten. Ein Ort der Bewegung und Verbindung, so ehrlich und frei wie die Marke selbst.
Margaux Ciré
Gründerin und Creative Director, Katz
„Ich bin in Monaco aufgewachsen und habe später an der EDHEC Business School studiert, bevor ich für ein Doppelstudium nach Paris zog – mein erster echter Schritt in die Modewelt. Bei Dresscode, einer PR- und Influencer-Agentur, habe ich mich sofort in die Branche verliebt: Fashion-Week-Events, inspirierende Menschen und ein Tempo, von dem man unglaublich viel lernt.
Sechs Monate nach meinem Abschluss gründete ich Katz – als Hommage an meine Mutter Natacha, die alle ‚Chat‘ nannten. Durch ihre österreichischen Wurzeln ergab sich der Name ganz natürlich. Meine Großmutter, eng mit meiner Mutter und der Mode verbunden, begleitet mich bis heute – durch ihre Geschichten und die Wiener Eleganz, die in unserer Familie weiterlebt.
Katz begann als kleine Testkollektion mit einem Pop-up in Saint-Tropez, das alle Erwartungen übertraf. Seitdem arbeite ich am nächsten Kapitel. Ich nähe jedes Stück selbst, setze auf edle Materialien, bewusst langsame Kreation und zeitlose Silhouetten, inspiriert von der österreichischen Kaiserzeit – modern und feminin übersetzt.“ @katz.paris, katzparis.com



1| Copains
Gleich neben Dresscode, wo ich damals gearbeitet habe. Mein Fixpunkt: Kaffee und etwas Süßes (wirklich das Beste). Ein kleines Ritual, bevor ich durchs Marais schlendere und die Energie der Stadt aufsauge. Hier tanke ich Inspiration, nirgendwo spürt man den Puls von Paris so schön. @copains.paris, www.copains.paris
2| Parc Monceau
Teil meines Alltags: Joggen, mit dem Hund spazieren, Freunde treffen. Ein ruhiger, grüner Ort voller Licht (außer um 16 Uhr, wenn alle Eltern mit ihren Kindern auftauchen, haha). Als jemand, der am Meer und in der Natur aufgewachsen ist, bedeutet mir dieser Park direkt um die Ecke unglaublich viel.
3| Jean Jacques
Mein Pariser Wohlfühlort – ein lebendiges Bistro mit klapperndem Besteck, Kaffeeduft und Licht auf alten Spiegeln. Ich komme ständig hierher, zum Mittag- oder Abendessen mit Freunden oder Familie.
Ein Ort mit müheloser Eleganz. @jeanjacques_paris
Lou Filippini
Fotografin
„Geboren in einer kleinen französischen Provinzstadt, zog ich direkt nach dem Abitur nach Paris auf der Suche nach Freiheit, Kreativität und einem vielfältigeren kulturellen Umfeld. Die Stadt wurde sofort zu einem Katalysator: ein Ort, an dem ich wachsen, experimentieren und mich mit starken, inspirierenden Frauen aus der Kreativszene umgeben konnte.
Kürzlich habe ich meinen Master in Fashion Image abgeschlossen und parallel meine Leidenschaft für Modefotografie vertieft. Eigentlich wollte ich in Richtung Art Direction und Grafikdesign, doch die Fotografie hat mich ganz natürlich gefunden. Seit drei Jahren arbeite ich nun freiberuflich an der Schnittstelle von Bildgestaltung, Art Direction und visuellem Storytelling.“ @lou.filippini



1| Der Hundepark im Marais, nähe Place des Vosges
Ein kleiner Rückzugsort mitten in der Stadt. Hierhin komme ich, um den Kopf freizukriegen. Ruhig, charmant und trotzdem nur Minuten von Freunden und Lieblingsorten entfernt.
2| Rue de Turenne
Ständig im Wandel. Statt einer Boutique wähle ich gleich die ganze Straße – eine Mischung aus Vintage-Pop-ups, jungen Designerinnen und Designern sowie temporären Spaces. Besonders während der Fashion Week wird sie zur Bühne des Neuen.
3| Partisan Café
Mein Alltagshotspot – Kaffee am Morgen, kurze Pause am Nachmittag. Die Bänke am Eingang sind ein Treffpunkt für Modeleute. Für mich ist es ein lebendiges Pinterest-Board: ein Moodboard aus Looks, Silhouetten und Haltungen.
www.parispartisancafe.com, @parispartisancafe
Helena de Troie
Fashion Office Managerin Womenswear, Accessoires & Exhibitions, Le Bon Marché Rive Gauche, Paris
„Mit meiner schweizerisch-italienischen Herkunft zog es mich früh in eine größere Stadt. Am London College of Fashion begann meine langjährige Faszination für Warenhäuser. Ich verbrachte ganze Nachmittage in Selfridges und Liberty und habe dort alles aufgesogen.
Beruflich führte mich mein Weg von Harrods zum Buying Office von Bergdorf Goodman und heute arbeite ich im Fashion Office von Le Bon Marché Rive Gauche, wo ich neue Marken und Konzepte für das Haus kuratiere.
Meine Paris-Favoriten führen mich – natürlich – an die Rive Gauche.“ @helenadetroie



1| Deyrolle
Eine Pariser Institution seit 1831: halb Boutique, halb Wunderkammer, mit einem magischen Obergeschoss voller Taxidermie und Naturwunder – alles aus regulierten, ethischen Quellen. Wie ein intimes Naturkundemuseum. Unbedingt mit Kindern hingehen! @deyrolle_officiel, www.deyrolle.com
2| La Gentiane
Ein echtes Rive-Gauche-Bistro: warm, bodenständig, französische Klassiker mit Charakter. Pierre, der Besitzer, macht jedes Abendessen zu einem kleinen Fest. Dazu ein versteckter Kostümraum im Untergeschoss – zum Umziehen, falls der Abend es verlangt.
3| Conservatoire des Hémisphères
Ein wunderschön gestalteter Teeladen in der Rue du Bac.Die Gründerin Alice kuratiert seltene Tees mit einer Hingabe, die man schmeckt und sieht. Perfekt für besondere Pariser Geschenke.
@conservatoiredeshemispheres, www.conservatoiredes-hemispheres.com
Carole Petit
Gründerin und Creative Director von Diega
„Ich bin mit einem Vater aufgewachsen, der Schneider war – ausgebildet in Maßarbeit und feinen Techniken. Als Kind verbrachte ich Tage in seiner Werkstatt, lernte edle Stoffe, präzise Schnitte und die Schönheit von Details kennen. Das Rascheln der Stoffe, Kreidelinien, der Rhythmus von Handwerk – das war meine erste Sprache.
Diega entstand aus einem einfachen, fast instinktiven Wunsch, Frauenhemden zu entwerfen, inspiriert von den Männerhemden meines Vaters. Eine Marke, die meine Persönlichkeit, meine Erinnerungen und all die Einflüsse trägt, die mich geprägt haben.“ @diega_paris, www.diega.fr



1| OFR
Nur ein paar Schritte von meinem Büro entfernt: eine Buchhandlung und Galerie voller Modegeschichten und Bildwelten. Für mich ein Ort, um die Sinne zu füttern.
2| Nice Piece – Rue Charlot
Ein kleines Vintage-Museum voller Charakter: altes Leder, eine Jacke aus den 1970ern, ein vergessenes Muster. Hierhin gehe ich oft nur um mich umzusehen und komme selten ohne Fund wieder heraus. @nicepiece_paris
Samuel Eckert
Künstler & Creative Director
„Ich bin in Paris aufgewachsen und lebe heute in Pantin. Während meines Grafikdesignstudiums arbeitete ich als Buchhändler im Palais de Tokyo. Meine erste Ausstellung kam eher zufällig während eines Praktikums in Quebec, kurz vor meinem Master.
Zurück in Frankreich erhielt ich erste Illustrationsaufträge, bevor ich nach einer kurzen Zeit bei TBWA als Art Director selbstständig wurde.
Seitdem kombiniere ich persönliche Projekte und Auftragsarbeiten, die Illustration und Art Direction verbinden. Ich liebe das Experimentieren mit neuen Materialien und Oberflächen, es hält meine Handschrift lebendig. Heute sind Schreiben und Zeichnen gleichermaßen wichtig für mich. Ich arbeite mit Mode, Werbung, Presse und kulturellen Institutionen und gebe Workshops für Kinder und Erwachsene. Parallel entwickle ich Ausstellungen und Tattoo-Projekte weiter.“ @samueleckert, www.samueleckert.fr



1| Parc de la Villette
Sechs Jahre habe ich in direkter Nähe gewohnt. Der Park war mein riesiger Spielplatz und er löst für mich heute noch dieselben Emotionen aus wie damals. Besonders liebe ich Bernard Tschumis Architektur und die „Folies“ sowie die Skulptur „The Buried Bicycle“. www.lavillette.com, @la_villette
2| Aujourd’hui Demain
Ein inklusiver Raum für vegane Kultur: Kunst, Mode, Bücher, Lebensmittel und großartiges Essen. Ich habe ihre visuelle Identität geschaffen und die Wände mit meinen Zeichnungen gestaltet. @ajddemain
Cassia Halabi-Carter
Fashionjournalistin und Social-Media-Managerin für Fashion Network
„In der Mode zu arbeiten, war für mich von Anfang an gesetzt. Aufgewachsen in Paris – meine Mutter war Redakteurin der amerikanischen Vogue – blätterte ich durch Magazine und spielte ,Ist das ein Patrick Demarchelier oder ein Annie-Leibovitz-Editorial‘, während andere Kinder noch nach ,Wo ist Charlie?‘ suchten.
Meine ersten Erinnerungen an die Fashionsphäre sind verschwommene Bilder: übergroße Designerschuhe bei den Fotoshootings meiner Mutter (ich könnte inzwischen olympisches High-Heel-Strutting betreiben), und auf dem Schoß meiner Mentorin – auch bekannt als Mama – in der Front Row all der glitzernden, glamourösen Schauen sitzen. Es war also unausweichlich, in diese Branche hineingezogen zu werden. Ich studierte Fashion Business an der EIML in Paris und am London College of Fashion. Doch richtig gefesselt haben mich die Modeschauen selbst: Der Moment, wenn ein perfekt geschnittener Look über den Laufsteg schwingt, die Energie backstage, das Leuchten in den Augen eines Designers, der von seiner Inspiration erzählt. So begann meine Karriere. Aus dem Weg meiner Mutter wurden meine eigenen High-Heel-Spuren. Ich startete als Digital Editor bei grazia.fr und wechselte später zu fashionnetwork.com, wo ich nicht nur meine Liebe zur Mode durchs Schreiben vertiefte, sondern auch meine digitale Persona entwickelte – um meine Leidenschaft für dieses Handwerk sichtbar zu machen und mit all jenen zu teilen, die sie genauso lieben wie ich.“ @cassiacarter



1| Das Ankleidezimmer meiner Mutter
Ich habe den Kleiderschrank meiner Mutter gewählt, weil er der Ursprung meines Modewunders ist. Von den Schuhen, die ich als Kind heimlich anprobiert habe, bis zu den kaleidoskopischen Reihen aus Formen, Farben und Mustern – dieser Raum ist bis heute genauso magisch für mich wie damals.
2| Le Petit Lutetia
Aufgewachsen im 7. Arrondissement, fühlte ich mich schon immer zu traditionellen Bistros mit einem Hauch Raffinesse hingezogen. Und das Le Petit Lutetia ist genau das – und noch mehr. Perfekt für ein Date oder einen Abend mit meinen Girls: mein ultimatives chic-sassy Rendez-vous in Paris. www.lepetitlutetia.com, @lepetitlutetia
3| Der kleine Platz gegenüber von Le Bon Marché
Wann immer ich aufgewühlt bin, zieht mich mein Unterbewusstsein automatisch zu Le Bon Marché – und damit zu dem kleinen Park, der sich zwischen seiner imposanten Fassade und der Rue de Sèvres versteckt. Ich liebe es, dort zu schreiben. Und warum auch immer: ob Regen oder Schnee, ein Lichtstrahl findet mich immer, während ich im Schneidersitz auf der Bank sitze. Mein kleiner, geheimer Garten.
Lancelot
Musiker
„Ich bin ein Singer-Songwriter, der eine neue Art von Männlichkeit erkundet – zart, ruhig und ein bisschen anders als erwartet. Meine zweite EP, ,Pas assez‘, beschäftigt sich mit Verletzlichkeit, Sehnsucht und dem ständigen Druck, ‚gut genug‘ zu sein. Mit meiner sanften, tiefen Stimme und meiner androgynen Ausstrahlung versuche ich, Grenzen zu verwischen: zwischen Stärke und Zerbrechlichkeit, zwischen dem, was wir sind, und dem, was wir sein sollen. Meine Songs sind ein Ort für alle, die zu viel fühlen oder zu wenig. Ich werde diesen Sommer auf Festivals touren und am 14. April 2026 im La Cigale spielen.“ @lancelot_atx



1| La Fourche Royale
Ich verbringe gern Zeit im La Fourche Royale. Der Lärm, die Wärme, die Kellner, die so tun, als würden sie mich nicht bemerken – all das lässt mich auf seltsame Weise heimisch fühlen. Manchmal sitze ich einfach da und beobachte, wie das Leben vorbeizieht. @lafourcheroyale
2| Thrift Stores auf der Rue Saint-Denis
Ich streife oft durch die Secondhand-Läden auf der Rue Saint-Denis. Sie wirken chaotisch, aber im besten Sinn. Reihen voller Geschichten, Texturen, vergessener Farben. Ich verliere mich gern dort für eine Weile. Es erinnert mich daran, dass Inspiration überall ist – besonders dort, wo man sie nicht erwartet.
3| Mein Schlafzimmer
Mein liebster Ort ist mein Schlafzimmer. Hier schreibe ich meine Songs, meist spät in der Nacht, wenn die Welt ruhiger wird und meine Gedanken endlich sprechen. In diesem sanften Chaos aus Notizbüchern, Instrumenten und halben Zeilen muss ich nichts darstellen. Ich kann einfach fühlen, zuhören und die Musik ankommen lassen.

