Universal Works
Feel-Good Goods
Wir beobachten in der Menswear eine klare Bewegung hin zu Heritage und Substanz.
David Keyte, Co-Founder & Design Director: Das sehe ich ebenso, wobei das für uns nichts Neues ist, genau das war von Anfang an Teil unserer DNA. Wir haben immer mit kleinen Produktionen und familiengeführten Herstellern gearbeitet, die ihre eigene Authentizität in unsere Produkte einbringen. Gerade auf dem deutschen Markt spielte Qualität schon immer eine zentrale Rolle. Gleichzeitig habe ich das Gefühl, dass sich viele Konsumenten heute weniger von großen Labels oder Logos beeindrucken lassen und stattdessen stärker nach Qualität und echtem Gegenwert suchen – nach Dingen, die sich gut anfühlen, wenn man sie kauft und besitzt.
Welche Rolle spielt Handwerk heute noch in der Menswear?
KI und technologische Entwicklungen sorgen in vielerlei Hinsicht für mehr Einheitlichkeit und Konformität. Das kann sinnvoll sein, verstärkt aber gleichzeitig auch die Sehnsucht nach ehrlichem, bodenständigem Handwerk, nach etwas Menschlichem. Und das bedeutet oft auch, nicht perfekt zu sein. Immer mehr Menschen schätzen die japanische Idee des Wabi Sabi, also die Schönheit des Unperfekten. Genau diese Details möchten wir uns auch künftig in unseren Kollektionen bewahren.

