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MarthaLouisa.com

„Wir sind Vollbluthändler“

Drei Jahre hinderte eine Non-Compete-Klausel Susanne und Christoph Botschen daran – jetzt sind sie wieder da. Mit MarthaLouisa.com, einem Onlineshop für Luxusschuhe, melden sich die Gründer von Theresa und mytheresa.com zurück. Doch nicht nur die Nische ist neu: MarthaLouisa.com will sich auch neuen Talenten und einer Contemporary-Preislage öffnen. Im Interview mit style in progress sprechen die beiden Händler und ihre Geschäftsführerin, die ehemalige Director Amazon Fashion Europe Susanne Tebartz über eine veränderte Branche, in die sie zurückkehren. Dass MarthaLouisa.com mehr ist als das Plaisir zweier, die es sich leisten können, ist jedem klar, der das Powerpaar kennt: 50 Mitarbeiter, fast alle mit Erfahrung in ihren jeweiligen Bereichen, arbeiten von München aus daran, den Erfolg zu wiederholen. Weiterlesen

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Save The Duck

Die bessere Alternative

Tierfreundlich, vegan und im ständigen Bemühen, in jedem Einzelschritt ein nachhaltiges Unternehmen zu sein: Save The Duck kann für sich beanspruchen, die Daunenjacke neu erfunden zu haben – komplett ohne Daune und modisch progressiv.

Hier ist Innovation Programm: Der Firmensitz von Save-The-Duck-Mutter Forest 1914 ist nicht zufällig in Mailands Up-and-Coming-Viertel. Das Gebäude teilt man sich mit dem Start-up-Hub „Tag“, die Fondazione Prada ist gleich nebenan. Inhaber Nicolas Bargi hat das Familienunternehmen, das er in dritter Generation führt, 2012 mit einem Schlag in die Zukunft geführt – mit der Lancierung von Save The Duck. Weiterlesen

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BOB

Die Baumeister

Vom Produkt zur Marke – Tommaso Bellini hat das 2006 gegründete Label BOB Schritt für Schritt ausgebaut. Die Besonderheiten in der Kollektion machen die Marke absatzstark, der Handel freut sich über eine wiedererkennbare Designhandschrift, die beim Endunden ankommt. Im Gespräch mit style in progress spricht Tommaso Bellini über seine Pläne mit der Marke.

Ganz am Anfang der Geschichte von BOB standen einzigartige Polos, teilweise von Hand bemalt. Mittlerweile ist aus dem Monoprodukt ein ganzer Look geworden. Immer noch konzentriert im Angebot, aber deutlich variantenreicher. Und die Vögel zwitschern von den Dächern, dass es bald auch ein Angebot für Damen gibt. Weiterlesen

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Sun68

Das Teamprojekt

Die Strahlkraft der Sonne, die Aufbruchsstimmung Kaliforniens im Jahr 1968. Das ist der Spirit der Marke Sun68, die mit ihrem relaxten Style den internationalen Markt erobert.

Am Anfang steht eine Vision – und der Anspruch der Marke Sun68, klassisches italienisches Design mit Modernität zu verbinden. Immer die Bedürfnisse der Kunden im Blick und immer mit dem Ziel, das perfekte Produkt in hochwertiger Qualität und mit bester Passform zu kreieren. Weiterlesen

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Steiner 1888

Qualität als persönliches Anliegen

Loden ist die Kernkompetenz des Traditionsunternehmens Steiner 1888. Jetzt will sich die Lodenmanufaktur aus der Steiermark mit einer Wholesalekollektion, die über das Trachtenimage des Materials hinausgeht, ihren Namen machen.

Die Voraussetzungen für einen Erfolg könnten kaum besser sein. Schließlich verfügt das Familienunternehmen Steiner 1888 über ein langjährig gewachsenes Know-how seit der Gründung 1888. Weiterlesen

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Holubar

Dran glauben

Als alle auf Nylon setzten, kam er mit beschichteter Baumwolle, als alle nach Pelzverbrämungen suchten, kam er mit einem Alpaka-Teddystoff. Für sein Meisterstück Holubar hat der italienische Sportswearvisionär Alberto Raengo auf eine starke, unterscheidbare Markenpersönlichkeit gesetzt und durchgehalten, was sich jetzt bezahlt macht.

„Wir waren immer beständig“, sagt Alberto Raengo – nicht ohne Stolz. 2010 hat er mit Holubar ein Marken-Dornröschen wachgeküsst, jetzt trägt die Liebe Früchte. Weiterlesen

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Das Selbstverständnis von Cashmere

Lunaria Cashmere. Nino Virgili hat mehr als 30 verschiedene Finishes entwickelt, mit denen er Cashmere wäscht, walkt und veredelt. Die Faser bearbeitet er innovativ – und mit ganzer Hand. Dieses tiefe Know-how, das richtige Gespür für die edlen Fasern und die Handwerkskunst mit ihrer italienischen Selbstverständlichkeit machen aus Lunaria Cashmere echte Luxusmanufaktur.

„Wir waren seit elf Jahren auf der Suche nach einem Trüffel“, sagt René Nebauer und sein Strahlen verrät, wie die Geschichte weitergeht. 2006 hatten er und Thomas Rieffel von der Madison Clothing Company bereits die Hackett Deutschland GmbH gegründet und die Marke im deutschsprachigen Raum aufgebaut. Weiterlesen

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Yippie Hippie

Optimismus ist ansteckend

Der Name ist Programm: Die Kollektion Yippie Hippie verkörpert einen durchweg positiven Lifestyle, der eine wachsende Klientel über den deutschsprachigen Markt hinaus begeistert.

Nur wenige Kollektionen schaffen es, sowohl individuell als auch kommerziell zu sein. Der Womenswear plus Accessoires von Yippie Hippie gelingt dieses Kunststück offenbar spielend. „Wir stehen für Individualismus und Spaß an dem, was wir tun“, sagt Maja Eger, die Yippie Hippie gemeinsam mit Christiane Braun Prettin gegründet hat. Das ist spürbar in jedem einzelnen Produkt, vom Schal und Tuch über Strick, Shirt bis hin zur Jacke. Weiterlesen

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Better Rich

Das Produkt als Herzensangelegenheit

Nach nunmehr acht Jahren hat Better Rich bewahrt und verfeinert, wofür die Marke seit Anbeginn steht: einen lässig-unkomplizierten Style zum Wohlfühlen.

Die Sports- und Loungewear Better Rich zielt auf die Sinne ab. Mit farblich abgestimmten Stickereien auf Shirts und Sweats, gewaschenem Strick und casual interpretierten Blusen gibt sie sich ebenso lässig wie sophisticated. Weiterlesen

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Blauer USA

Enzo Fusco und FGF Industry meinen es Ernst mit Blauer USA: Ende des letzten Jahres erwarben die langjährigen Lizenznehmer die Hälfte der Anteile des Unternehmens. Die Zeichen stehen auf Expansion. style in progress hat mit Enzo Fusco gesprochen.

Sie halten jetzt 50 Prozent der Anteile an Blauer USA – ein starkes Commitment zur Marke. Was waren die Gründe für den Einstieg?

Wir haben schon lange darüber gesprochen und jetzt haben wir unser Ziel erreicht. Ein Ziel, das uns erlaubt, weiter zu investieren und die Marke weiter wachsen zu lassen. 50 Prozent der Anteile innezuhaben, ist bereichernd für FGF Industry und erlaubt uns, langfristige Investitionen zu tätigen.

Blauer hat eine lange Geschichte, die Sie mit Italianitá verbunden haben: Mit modischem Geschmack und einem globalen Branding. Was hat Sie ganz zu Beginn der Zusammenarbeit mit Blauer USA gefesselt?

Die Stringenz und Authentizität hat mich gepackt: Vier Generationen lang hat das Unternehmen die amerikanische Polizei und Regierungseinheiten angezogen. Sie waren und sind der stärkste Zulieferer der USA in Sachen Uniformen. Am Anfang war es herausfordernd, aber die Idee war immer klar: Es ist uns schnell gelungen, die Marke zu transformieren und meine Passion für Uniformen kombiniert mit meiner Erfahrung in der Sportswear haben uns in den letzten 16 Jahren die richtige Balance finden lassen.

Es sind zwei Familien, die nun ihre Stärken in Blauer USA vereinen. Glauben Sie, dass familiengeführt und nicht von einem gewinngetriebenen Investor finanziert zu sein, einen wichtigen Wert der Marke darstellt?

Auf jeden Fall … Uns macht es zuallererst glücklich, wenn wir ein großartiges Produkt in hervorragender Qualität herstellen. Und das gilt auch für Blauer in den USA in ihrem Kerngeschäft, den Uniformen. Wachstum und die Identität der Marke sind wichtig, aber Finanzspekulationen sind nicht unser Ding. Trotzdem wissen alle, dass es heute nicht ohne wirtschaftlichen Erfolg geht. Im Moment aber fühlen wir uns mit dem Management in Familienhand bestens aufgehoben.

Der Outerwearmarkt ist heiß umkämpft. Was macht Blauer USA einzigartig?

Wir bieten ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis und sind außerdem sowohl in den Materialien als auch in den Modellen sehr innovativ. Im vergangenen Jahr haben wir erstmals eine Daunenlinie vorgestellt, die einen sehr wichtigen Platz in der Kollektion einnimmt.

Was sind die wichtigsten Märkte und wo expandieren Sie?

Die wichtigsten Märkte sind Deutschland, Spanien und Russland, gefolgt von Ost- und Nordeuropa. In Zukunft wollen wir die USA, Japan und Korea stärken, das Business dort entwickelt sich.

Blauer USA war historisch eine überwiegend maskuline Marke. Wie haben Sie es geschafft, den Frauenbereich gleich erfolgreich zu machen?

Das ist nur eine unserer Errungenschaften, ich habe aus reiner Intuition darauf gesetzt, die Damenkollektion allen sportlichen und Uniform-Wurzeln zum Trotz sehr feminin zu machen. Ohne auf die typischen Stoffe und Modelle der Marke zu verzichten, habe ich sie sehr feminin angelegt, sodass Frauen die Kollektion mögen: Weil sie zugleich komfortabel und schön ist.

Echte Daune und Pelz sind ja mittlerweile umstritten. Planen Sie alternative Füllmaterialien, um der Nachfrage nach Produkten nicht tierischen Ursprungs nachzukommen?

Das ist heute ein wichtiges Thema, ja. In der zuvor genannten Blauer Down Jacket Kollektion gibt es vier verschiedene Füllungen: von der echten Daune bis zu recycelter Daune, gemischten Qualitäten und vollsynthetischen Füllungen. Den Trend müssen wir ernst nehmen.

Stärkt es eine Marke, wenn sie bestimmte Modelle länger als eine Saison in der Kollektion hat oder ist es wichtig, auch die Klassiker immer zu variieren?

Wir behalten unsere Icons immer in der Kollektion, klarerweise mit kleinen Veränderungen. Blauer USA will den aktuellen Trends und Evolutionen Rechnung tragen, wir forschen und verbessern kontinuierlich. Materialien, Ausrüstungen, Volumina und Muster – all das unterliegt einer natürlichen Evolution. Unsere Stärke ist, dass wir uns kontinuierlich erneuern.

www.blauer.it