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Yippie Hippie

Optimismus ist ansteckend

Der Name ist Programm: Die Kollektion Yippie Hippie verkörpert einen durchweg positiven Lifestyle, der eine wachsende Klientel über den deutschsprachigen Markt hinaus begeistert.

Nur wenige Kollektionen schaffen es, sowohl individuell als auch kommerziell zu sein. Der Womenswear plus Accessoires von Yippie Hippie gelingt dieses Kunststück offenbar spielend. „Wir stehen für Individualismus und Spaß an dem, was wir tun“, sagt Maja Eger, die Yippie Hippie gemeinsam mit Christiane Braun Prettin gegründet hat. Das ist spürbar in jedem einzelnen Produkt, vom Schal und Tuch über Strick, Shirt bis hin zur Jacke. Weiterlesen

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Better Rich

Das Produkt als Herzensangelegenheit

Nach nunmehr acht Jahren hat Better Rich bewahrt und verfeinert, wofür die Marke seit Anbeginn steht: einen lässig-unkomplizierten Style zum Wohlfühlen.

Die Sports- und Loungewear Better Rich zielt auf die Sinne ab. Mit farblich abgestimmten Stickereien auf Shirts und Sweats, gewaschenem Strick und casual interpretierten Blusen gibt sie sich ebenso lässig wie sophisticated. Weiterlesen

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Blauer USA

Enzo Fusco und FGF Industry meinen es Ernst mit Blauer USA: Ende des letzten Jahres erwarben die langjährigen Lizenznehmer die Hälfte der Anteile des Unternehmens. Die Zeichen stehen auf Expansion. style in progress hat mit Enzo Fusco gesprochen.

Sie halten jetzt 50 Prozent der Anteile an Blauer USA – ein starkes Commitment zur Marke. Was waren die Gründe für den Einstieg?

Wir haben schon lange darüber gesprochen und jetzt haben wir unser Ziel erreicht. Ein Ziel, das uns erlaubt, weiter zu investieren und die Marke weiter wachsen zu lassen. 50 Prozent der Anteile innezuhaben, ist bereichernd für FGF Industry und erlaubt uns, langfristige Investitionen zu tätigen.

Blauer hat eine lange Geschichte, die Sie mit Italianitá verbunden haben: Mit modischem Geschmack und einem globalen Branding. Was hat Sie ganz zu Beginn der Zusammenarbeit mit Blauer USA gefesselt?

Die Stringenz und Authentizität hat mich gepackt: Vier Generationen lang hat das Unternehmen die amerikanische Polizei und Regierungseinheiten angezogen. Sie waren und sind der stärkste Zulieferer der USA in Sachen Uniformen. Am Anfang war es herausfordernd, aber die Idee war immer klar: Es ist uns schnell gelungen, die Marke zu transformieren und meine Passion für Uniformen kombiniert mit meiner Erfahrung in der Sportswear haben uns in den letzten 16 Jahren die richtige Balance finden lassen.

Es sind zwei Familien, die nun ihre Stärken in Blauer USA vereinen. Glauben Sie, dass familiengeführt und nicht von einem gewinngetriebenen Investor finanziert zu sein, einen wichtigen Wert der Marke darstellt?

Auf jeden Fall … Uns macht es zuallererst glücklich, wenn wir ein großartiges Produkt in hervorragender Qualität herstellen. Und das gilt auch für Blauer in den USA in ihrem Kerngeschäft, den Uniformen. Wachstum und die Identität der Marke sind wichtig, aber Finanzspekulationen sind nicht unser Ding. Trotzdem wissen alle, dass es heute nicht ohne wirtschaftlichen Erfolg geht. Im Moment aber fühlen wir uns mit dem Management in Familienhand bestens aufgehoben.

Der Outerwearmarkt ist heiß umkämpft. Was macht Blauer USA einzigartig?

Wir bieten ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis und sind außerdem sowohl in den Materialien als auch in den Modellen sehr innovativ. Im vergangenen Jahr haben wir erstmals eine Daunenlinie vorgestellt, die einen sehr wichtigen Platz in der Kollektion einnimmt.

Was sind die wichtigsten Märkte und wo expandieren Sie?

Die wichtigsten Märkte sind Deutschland, Spanien und Russland, gefolgt von Ost- und Nordeuropa. In Zukunft wollen wir die USA, Japan und Korea stärken, das Business dort entwickelt sich.

Blauer USA war historisch eine überwiegend maskuline Marke. Wie haben Sie es geschafft, den Frauenbereich gleich erfolgreich zu machen?

Das ist nur eine unserer Errungenschaften, ich habe aus reiner Intuition darauf gesetzt, die Damenkollektion allen sportlichen und Uniform-Wurzeln zum Trotz sehr feminin zu machen. Ohne auf die typischen Stoffe und Modelle der Marke zu verzichten, habe ich sie sehr feminin angelegt, sodass Frauen die Kollektion mögen: Weil sie zugleich komfortabel und schön ist.

Echte Daune und Pelz sind ja mittlerweile umstritten. Planen Sie alternative Füllmaterialien, um der Nachfrage nach Produkten nicht tierischen Ursprungs nachzukommen?

Das ist heute ein wichtiges Thema, ja. In der zuvor genannten Blauer Down Jacket Kollektion gibt es vier verschiedene Füllungen: von der echten Daune bis zu recycelter Daune, gemischten Qualitäten und vollsynthetischen Füllungen. Den Trend müssen wir ernst nehmen.

Stärkt es eine Marke, wenn sie bestimmte Modelle länger als eine Saison in der Kollektion hat oder ist es wichtig, auch die Klassiker immer zu variieren?

Wir behalten unsere Icons immer in der Kollektion, klarerweise mit kleinen Veränderungen. Blauer USA will den aktuellen Trends und Evolutionen Rechnung tragen, wir forschen und verbessern kontinuierlich. Materialien, Ausrüstungen, Volumina und Muster – all das unterliegt einer natürlichen Evolution. Unsere Stärke ist, dass wir uns kontinuierlich erneuern.

www.blauer.it

 

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King Karl

Sieben Jahre nach dem Start der Marke Karl Lagerfeld rückt nun das Wholesale-Business in den Fokus. Das Angebot ist verlockend: Des Modekaisers gebündelte Modekompetenz, Marketingpower und nicht zu vergessen – seine Ironie.

Schon der Start war unkonventionell: Als die Marke Karl Lagerfeld vor sieben Jahren in neuer Konstellation gelauncht wurde, war net-a-porter.com die Destination das zu tun. Ein Raketenstart, der bis heute Rekorde hält, was den Traffic betrifft. Weiterlesen

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Filippa K.

Alles auf Anfang

Im vergangenen Jahr hat Filippa K eine Neuausrichtung begonnen und konzentriert sich seitdem wieder auf seine Wurzeln. Die schwedische Marke will im deutschsprachigen Raum vor allem ihren Auftritt im Facheinzelhandel stärken. Deshalb arbeitet Filippa K ab dieser Saison für den Vertrieb in Deutschland mit der Münchner Agentur Ben and von Ben Botas zusammen.

Skandinavischer Purismus und elegante Schlichtheit – kaum eine Marke verkörpert diesen Stil so sehr wie Filippa K. Das schwedische Label wurde 1993 in Stockholm gegründet. Heute ist die Marke in 65 Ländern erhältlich. Weltweit gibt es 50 eigene Läden, zwei davon sind in Berlin und einer in München zu finden. Weiterlesen

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Neu durchstarten

Konsequent gut, aber zuletzt ein bisschen aus dem Fokus geraten: Das Daunenjackenlabel Add startet neu ausgerichtet in eine vielversprechende Zukunft.

Mit Daunen kennt sich Add aus: Das italienische Label zählt seit 1999 zu den Experten auf dem Jackensektor und revolutionierte das softe Innenmaterial, indem der Kiel entfernt und nur die Daune in ihrer Reinform verwendet wird. Weiterlesen

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„Wir wollen die Kim Kardashian jeder kleinen Stadt.“

„Die junge Generation spricht auf Reduzierungen überhaupt nicht an.“

Das Fräuleinwunder aus Schweden: NA-KD hat es innerhalb von nur zwei Jahren geschafft, eine hoch relevante Marke für junge Frauen aufzubauen. Das Team rund um Gründer Jarno Vanhatapio setzte dabei fast ausschließlich auf die Macht von Social Media. Im Gespräch mit style in progress erklärt Mitgründer Magnus Hjörne, verantwortlich für Großhandel und Social Merchants, warum NA-KDs Bekenntnis zu einer neuen Generation von Konsumentinnen so essenziell für den schnellen Aufstieg der Marke ist. Weiterlesen

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„Es wird nie ein zweites Colette geben.“

„Es gibt keine Zauberformel. Ich muss einfach jeden Tag im Laden sein, fokussiert bleiben und auf meine Kunden hören.“

Sarah Andelman ist eine der einflussreichsten Einkäuferinnen der Welt. Sie hat sich die Leitung von Colette, dem Conceptstore in Paris, zur Lebensaufgabe gemacht und die Adresse in der Rue St. Honoré im ersten Arrondissement in das ultimative Shopping-Mekka verwandelt. Menschen aus aller Herren Länder pilgern in ihr Geschäft, um zu sehen was Sarah Andelman auf ihren Reisen in die Modemetropolen der Welt Wert befunden hat, einzukaufen. Colette listet nur Kleidung direkt vom Laufsteg, die Boutique ist Pionier in Bezug auf exklusive Kooperationen mit namhaften Designerlabels wie Dior, aber auch mit Avantgardisten wie Raf Simons. Weiterlesen

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Ohne Rückspiegel

Melanie und Thilo Pfeffer vereinen mit ihrem Multibrandstore Pfeffers in Essens Rüttenscheider Straße langjährige Handelserfahrung und den Wunsch, nach den eigenen Maximen zu arbeiten.

Eine Musterkarriere im Textilhandel haben sie beide hinter sich: Melanie und Thilo Pfeffer kennen die Mode von der Pike auf, haben bei Häusern wie Anson’s oder Peek & Cloppenburg gearbeitet. Ende 2016 haben sie die Sicherheit ihrer guten Stellungen hinter sich gelassen. Noch ohne festen Mietvertrag starteten sie in ihre erste Einkaufssaison. Für ihre Vision eines spannenden Multibrandstores im Premiumbereich setzten sie auf ihren eigenen Geschmack. „Der Store ist so etwas wie unser großer Kleiderschrank. Jedes Teil, das wir verkaufen, haben wir auch selbst probiert Wir wissen um seine Stärken und können daher sehr persönlich beraten“, sagt Thilo Pfeffer. Weiterlesen

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Prädikat wertvoll

550 Quadratmeter Verkaufsfläche inmitten der Münchner Innenstadt. Das lässt aufhorchen. Mit dem Conceptstore Sois Blessed hat Ruth Gombert eine in sich runde Lifestylewelt erschaffen, die sich um das sinnliche Erleben von Werten dreht.

23 Fensterfronten in historischen Rundbögen. Durch die ungewöhnliche Lage des Ladengeschäfts an der Spitzkehre zwischen Pranner- und Rochusstraße erstrahlt Sois Blessed durch die großformatigen Fenster an beiden Seiten der dreieckigen Grundfläche – der erste Überraschungseffekt. Der zweite: im Herbst wird der Store um eine Tagesbar, einen Blumenshop, einen bestuhlten Innenhof und im Durchgangsbereich dazwischen um ein „Herzstück“ als wandelbarer Kreativraum für Ausstellungen, Events und Ideen erweitert. Weiterlesen