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Manuel Ritz

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Manuel Ritz: „Wir spielen mit italienischem Stil“

Ein selbstbewusster Italiener mit einem ganz und gar unitalienischen Namen: Die HAKA-Kollektion aus dem Stall von Paoloni interpretiert die Anfangspreislage modisch, modern und spielerisch und hat damit große Pläne. style in progress hat mit Vertriebsdirektor Federico Rosi gesprochen.

Jetzt wollen Sie es in den deutschsprachigen Ländern wissen?

Auf jeden Fall! Mit der Hinterhofagentur haben wir uns für einen Partner entschieden, von dem wir uns erwarten, dass er Deutschland und Österreich sowohl quantitativ als auch vor allem qualitativ für uns entwickelt. Hauptaugenmerk liegt auf dem Multibrandhandel. Schon in der ersten Saison hat sich das gelohnt – mehr Umsatz, aber vor allem eine bessere Positionierung. Die Schweiz betreuen wir von Mailand aus, wir verstärken dort unsere Zusammenarbeit mit einem wichtigen Player im Handel Saison für Saison – das lässt uns wachsen.

Italienischer Geschmack zu einem sensationellen Preis-Leistungs-Verhältnis. Wie können noch mehr Konsumenten von Manuel Ritz erfahren?

Zur Steigerung der Brand Awareness investieren wir zum einen in die Kommunikation, zum anderen stellen wir auf der Premium aus. Den Konsumenten versuchen wir vor allem auf Social Media und über POS-Marketing abzuholen.

Die Paoloni-Gruppe im Hintergrund ist bestimmt eine große Hilfe.

Bei den ersten Schritten im Markt hilft es zunächst, italienisch zu sein – denn das weckt die Aufmerksamkeit der Player in unserer Branche. Markenimage, Produktqualität und Serviceexzellenz sind entscheidend. Ein Unternehmen im Rücken zu haben, das solide Wurzeln in der Produktion und eine starke Organisation hat, ist ein fundamentalter Erfolgsfaktor von Manuel Ritz.

Was macht Manuel Ritz besonders?

Wir spielen mit italienischem Stil, setzen mutig Farbe ein. Das macht unsere Teile einzigartig und passt perfekt zum individualistischen Geist unserer Kunden. Mit Manuel Ritz können sie ihren persönlichen Stil realisieren, modern und unkonventionell.

Wie verwöhnen Sie Ihre Händler?

Seit einigen Saisons haben wir ein Lagerprogramm, über ein B2B-Portal können unsere Kunden sowohl nachziehen als auch austauschen. So können wir gemeinsam hohe Abverkaufsquoten sicherstellen.

Dem Anzug wird ein großes Comeback vorausgesagt. Wie bringt man die Generation T-Shirt und Jeans wieder dazu, Anzug zu tragen?

Jungen Konsumenten den Anzug nahezubringen, ist tatsächlich nicht ganz einfach – eine Herausforderung, die wir gerne annehmen. Weil wir Konfektion ironisch und individuell reinterpretieren, haben wir gute Karten. Seit einigen Saisons haben wir unsere Business- und Anlassanzüge um eine Linie ergänzt, die bei weitem nicht so angezogen daherkommt. Lässig, cool, aber vor allem komfortabel. Viel einfacher zu tragen! Zum Beispiel unsere Jerseyanzüge, die in Italien und im Export super ankommen. Ein anderes Modell nennen wir Nuvola, also Wolke, aus dem wurde alles Steife entfernt, er ist unglaublich leicht, bequem, soft und modern.

Werden dem Monobrandstore in Mailand weitere folgen – auch virtuelle?

Ja, denn wir haben gute Erfahrungen gemacht und wollen diese multiplizieren – in Italien und im Ausland. Aktuell sind wir an München dran, wo unser erster Store in Deutschland eröffnen soll. Unser eigener Onlinestore wird sich Anfang 2019 neu überarbeitet zeigen, das Geschäft mit den wichtigsten Onlinehändlern nehmen wir sehr ernst.

Wohin schielen Sie im Export?

Kontinentaleuropa ist unsere Stärke, hier sind wir traditionell gut positioniert. In Russland und Japan sind wir gestartet und das sehr gut. Jetzt kommt China dran, wo wir mit einem lokalen Partner in den Retail investieren.

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