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Du Nord

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Du Nord: Eine Frage der Persönlichkeit

Ein besonderes Zugpferd unter den Marken bei Du Nord? Gibt es nicht. Stattdessen Willkommensatmosphäre und ein Sortiment, das die Kundinnen begeistert.

Gleich vor der Ladentür befindet sich eine riesige Baustelle, der Wassenplatz wird schon seit geraumer Zeit großflächig umgebaut. „Normalerweise ist das ein großer Nachteil für ein Modegeschäft, aber erstaunlicherweise haben wir keinerlei Einbußen“, freut sich Sandra Denkena. Im Jahr 2015 hat sie mit Du Nord den großen Schritt gewagt und ist aus der versteckt liegenden Passage Herbartgang an den zentral gelegenen Platz umgezogen und hat Du Nord sozusagen sichtbar gemacht. Ein Schritt, der sich als hundertprozentig richtig erwiesen hat.

 Raus in die Sichtbarkeit

Du Nord wurde erstmals 1972 von Sandra Denkenas Schwiegermutter Helga Denkena eröffnet, damals mit exklusiven Marken wie Les Copains und Aigner. 1999 übernahm Sandra Denkena das Business im beschaulichen Oldenburg, modernisierte Geschäft und Sortiment und strukturierte auch das Personal um. „Mir ist wichtig, dass es in meinem Team einen guten Mix von Jung und Älter gibt, heute ist meine jüngste Mitarbeiterin 20 und die älteste 72 Jahre alt“, berichtet Sandra Denkena. „Die Zusammenarbeit der Generationen ist inspirierend und macht sicher einen Teil unseres Erfolgs aus.“ So lässt sich jede Kundin gern von ihrer Mitarbeiterin bedienen. Denn Du Nord punktet ganz wesentlich mit Persönlichkeit und mit individueller Beratung.

Das 330 Quadratmeter große Geschäft ist modern und warm gestaltet, mit Beton, Holzboden und einem gemütlichen gelben Sofa mit Messingwand dahinter. 110 Quadratmeter des Ladenlokals nimmt ein direkt anschließender Closed Franchisestore ein, den Sandra Denkena als langjährige Closed-Kundin mit eröffnet hat. Perfekt für Sandra Denkena, der der Laden sonst zu groß gewesen wäre und Closed so eine breitere Zielgruppe anspricht. Daneben bietet Du Nord eine exklusive Markenauswahl mit vielen deutschen Kollektionen wie zum Beispiel Odeeh. „Die Mode und die Zusammenarbeit mit den Designern ist gleichermaßen wunderbar“, sagt Sandra Denkena. „Das Gleiche kann ich von beispielsweise Talbot Runhof, Gabriele Frantzen und meinen Agenten sagen. Ich brauche die gute Zusammenarbeit mit den Menschen hinter den Kollektionen. Letzten Endes macht das auch den Erfolg bei uns im Geschäft aus, weil meine Mitarbeiter und ich besonders hinter dem, was wir verkaufen, stehen.“ Das gilt auch für die Lederkollektionen Stouls und Utzon, die Stricklabels Suzusan und Wommelsdorff oder für die kommerziellere Kollektion Roqa. „Jede unserer Kundinnen verlässt das Geschäft mit einem ganz individuellen Outfit“, betont Sandra Denkena. „Das kann die Seidenbluse von Lareida zur Closed Pedal Pusher sein, dazu eine Jacke von Odeeh und Schuhe von Jil Sander Navy. Kürzlich meinte eine Kundin zu mir, es sei so schön, dass sie hier alles in einem Laden bekomme. In Berlin müsse sie dafür in zig Geschäfte gehen.“

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