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Der erste Eindruck zählt

Der erste Eindruck zählt

L'Arabesque

Die Zahl der Vakanzen im Modeeinzelhandel steigt – und das nicht nur in Ländern wie Deutschland mit niedrigen Arbeitslosenzahlen. Auch dort, wo insbesonders junge Leute von Arbeitslosigkeit betroffen sind, ringt der Modeeinzelhandel um das richtige Personal. Wie es trotzdem gelingt, die richtigen Menschen für den Job im Verkauf zu gewinnen, zeigen ausgewählte Beispiele aus der ganzen Welt. Ihr Bemühen macht Schule.

Text: Isabel Faiss. Fotos: Stores.

L’Arabesque, Mailand

In Konkurrenz mit Online

www.larabesque.net

Inhaberin Chichi Meroni ist Stilikone und Role Model für ihren Store l’Arabesque in Mailand. Ihre Ansprüche an ihr Mitarbeiter sind hoch.

Marken: Agl, Bata Limited Edition, Bensimon, Fessura, Furoshiki, Operà de Paris, Paraboot, Porselli, Robert Clergerie, Scarpe, the Cambridge Stachel Company, Teva, Weejuns Bass, Whiting & Davis, Whole Love Kyoto, Zespà  u. a.

Chichi Meroni: „Italiener sind von Geburt an von Schönheit umgeben, aber das reicht nun mal nicht. Also ja, es ist momentan schwer, in Italien qualifizierte Leute zu finden. Wir sind stolz darauf, dass fast alle unsere Mitarbeiter schon sehr lange bei uns sind. Wenn ein neues Teammitglied hinzukommt, ist es von Experten umgeben, die es nicht nur technisch, sondern auch in Bezug auf unsere Werte schulen. Wir sind wie eine Familie. In Zukunft wird es im Modehandel noch stärker um Selektion gehen. Heute müssen wir uns auch gegen das wachsende Onlinebusiness behaupten. Verkäufer müssen mehr denn je eine nachhaltige Beziehung zu ihren Kunden aufbauen, die auf Vertrauen, gutem Geschmack und exzellentem Service beruht.“

Bei L’Arabesque vermischt Chichi Meroni den aktuellen Vintage-Look mit dem Stil der 1950er- und 1960er-Jahre.

A Simple Story, Zürich

Allrounders Wanted

www.asimplestory.ch

Die Geschwister Ivana Herrmann und Andrea Lazic stellen ein anspruchsvolles Anforderungsprofil an ihre Mitarbeiter, denn es umfasst alle Bereiche eines Multi-Channel-Stores.

Marken: Antik Batik, Basic Apparel, Cowgirlblues, Cossac, Etc.Etc, Lou & Friends, Louizon, Machete, Ria Menorca, Soulosophie, Swedish Stockings, Teixits Riera, Viva’s, Working in the Redwoods u. a.

Ivana Herrmann und Andrea Lazic: „Wir sind ein Onlinestore mit einem Laden in einem Züricher Trendviertel. Weil unser Business noch ganz jung ist, brauchen wir Mitarbeiter, die verschiedene Schlüsselrollen übernehmen können. Neben dem Verkauf erfordert das technische Kenntnisse über einen Onlinestore, den sicheren Umgang mit Social Media, aber auch mit Logistik und Prozessen, um Produkte und Services schnell zuzustellen. In unserer Branche läuft der Verkauf nur über Inhalte. Unsere Produkte und Services müssen unsere Kunden an uns binden und sie inspirieren. Ein Großteil unserer Kundenerfahrung basiert auf Social Media, daher müssen wir die klassischen Qualitäten des Verkaufs auf das digitale Umfeld übertragen. Emotionale Intelligenz und Kommunikationsgeschick sind daher fast genauso wichtig wie die Fachkenntnis über die Produkte.“

In ihrem Conceptstore A Simple Story in Zürich kombinieren die Schwestern Ivana Herrmann und Andrea Lazic ihren Anspruch an Stil und Nachhaltigkeit eines Produktes – zwei Kategorien, die für sie untrennbar zusammengehören.

Kyoto, Kopenhagen

Der Store ist die Marke

www.kyoto.dk

Kristian Ulriksen weiß, welch hohen Serviceansprüche seine Kunden stellen, und dass die Suche nach Mitarbeitern, die diesen genügen, nicht leichter geworden ist.

Marken: Acne, APC, Andersen Andersen, Arrk, Axel Arigato, Colorful Standard, Dockers, Fred Perry, Libertine-Libertine, Maison Kitsuné, Nike, Our Legacy, Selected Femme, Selected Homme, Sportmax Code, Whyred u. a.

Kristian Ulriksen: „Welche Erlebnis möchte ich meinen Kunden bieten? Von dieser Frage ausgehend suche ich die passenden Mitarbeiter aus. Dabei geht es um Fachkenntnis, Begeisterung, Charisma und das entsprechende Bauchgefühl. Heute ist die Konkurrenz einfach groß und im Modehandel zu arbeiten, ist nicht so populär wie früher. Mein Vorteil ist meine Marke und der Name, den ich mir in der Branche gemacht habe. Das macht es interessanter bei Kyoto zu arbeiten. Unabhängig davon ist es meiner Meinung nach essenziell, seine Mitarbeiter so weit wie möglich einzubinden, damit sie verstehen, was wir hier tun und ein Teil des Ganzen werden.“

Für seinen Store Kyoto sucht Inhaber Kristian Ulriksen Menschen, die aus der Menge hervorstechen und verstehen, dass der Store die Marke ist.
Teil der Kyoto-Familie: Kristian Ulriksen vermittelt seinem Team, Teil des Ganzen zu sein.

Uebervart, Frankfurt

If you pay peanuts, you will get monkeys

www.uebervart.de

Daniel Steinberg stimmt nicht in das Jammern über den Mangel an motivierten jungen Leuten für den Modefachhandel ein.

Marken: A kind of guise, A.P.C., Acne Studios, Aspesi, Call me 917, Calvin Klein, Comme des Garçons, Chinatown Market, Escentric Molecule, Fucking Awesome, James Perse, Lacoste, Norse Projects, Oliver Spencer, Polo Ralph Lauren, Porter Yoshida, Soulland, Stone Island, The North Face, Uebervart Selected, YMC London u. a.

Daniel Steindorf: „Ich stimme dem allgemeinen Wehklagen in der Branche nicht zu, ganz und gar nicht. Es gibt sehr viele junge, motivierte Menschen. Es ist aber eben auch Erfahrung, Investition und ein bisschen Glück nötig, die Richtigen auszusuchen. Manche meiner Mitarbeiter waren am Anfang gut, jedoch bin ich ganz gut darin, die jeweiligen Stärken der Leute zu erkennen, und dann kann man gemeinsam noch mehr herausarbeiten und gemeinsam erfolgreicher werden. Es ist wie mit Kunden: Wenn du geile, heiße Produkte hast, will diese jeder. Es liegt also an mir, Uebervart so attraktiv zu gestalten (innen wie außen), dass die Leute bei mir arbeiten wollen. Ach ja, eins noch: If you pay peanuts, you will get monkeys. Das kommt auch noch wesentlich dazu.“

Mit Uebervart ist Daniel Steindorf in Frankfurt zu einer Institution für Upper Casual und High Fashion Menswear geworden. Sein Konzept ist progressiv und fast forward.

Modern Society, Los Angeles

Einen guten Querschnitt finden

www.themodernsociety.com

Mit zwei Stores in London und Los Angeles setzt das Team von Modern Society auf einen außergewöhnlichen Markenmix.

Marken: Alighieri, An Organised Life, Baserange, Beck Jewels, Carne Bollente, Casa Chiqui, Copson, De Castro Moda, Georgia Alice, Hai, La Soufflerie, Le Kasha 1981, Lou Dungate, Mars, Meneghini, Modern Society, Reliquia, Respiro Studio, Sandy Liang, Sleeper, Susan Alexandra, Terrapin Stationery, Trademark, Valet Studio u. a.

Modern Society: „Unsere Mitarbeiter sind ein zentraler Punkt für den reibungslosen Ablauf und das Daily Business im Modern Society Store. Wir haben glücklicherweise einen guten Querschnitt an Leuten, sowohl in unserem Londoner Store als auch in dem in Los Angeles. Ihr umfangreiches Wissen über unser Markensortiment garantiert die klare Kommunikation mit den Kunden.“

Biffi Boutiques, Mailand

Wir bevorzugen junge Leute

www.biffi.com

Die Gründerin und Inhaberin der Biffi Boutiques, Rosy Biffi führt Bewerbungsgespräche bevorzugt selbst. Dabei setzt sie mehr auf Empathie und Begeisterung für Mode als auf Erfahrung.

Marken: Alanui, Alexander McQueen, Ambush, Bottega Veneta, Canada Goose, Chinti and Parker, Comme des Garçons, Diadora, Duro Olowu, Emilio Pucci, Fendi, Gianluca Capannolo, Golden Goose, Gucci, Hogan, J Brand, Lanvin, Loewe, Marc Jacobs, Marni, Moncler, Redemption, Rokha, Stella McCartney, Tod’s, Tommy Hilfiger, Tory Burch, Yuzefi u. a.

Rosy Biffi: „Wir sind ein Familienunternehmen und die Vorstellungsgespräche finden meistens mit einem Familienmitglied statt, denn neben den Qualifikationen der Bewerber zählt der Sympathiefaktor. Wir bevorzugen junge Bewerber, in deren Ausbildung wir investieren, damit sie sich im Unternehmen weiter entwickeln. Manchmal zählen natürliche Freundlichkeit, Ehrlichkeit und eine Ich-kann-Mentalität mehr als die oft geforderten Fachkenntnisse und Erfahrungen.“

Mit drei Stores in Mailand und einem in Bergamo sind die Biffi-Boutiques eine feste Größe in der italienischen High-Fashion-Szene.

Strategic Business Unit, Rom

Man muss Glück haben, wie in der Liebe

www.sbu.it

Patrizio und Cristiano Perfetti führen gemeinsam den Store Strategic Business Unit in Rom, der überwiegend die Menswear der eigenen Marke SBU führt.

Marken: Strategic Business Unit

Cristiano Perfetti: „Wir engagieren lieber junge Leute, die noch keine Erfahrung in der Modebranche haben, denn wir möchten sie von Anfang an richtig schulen, um sie mit dem Know-how und dem Spirit, der Kern unserer Marke ist, vertraut zu machen. Für die junge Generation zählt das Geld mehr als der Beruf. Dieser Ansatz macht es schwierig, sie zu motivieren. Aus diesem Grund ist es unerlässlich, dass die erfahreneren Kollegen und die Eigentümer mit gutem Beispiel vorangehen. Professionalität, Loyalität, Ehrlichkeit und Kompetenz sind keine reine Theorie, sondern müssen vor Ort gelebt und nach und nach verinnerlicht werden.“

Hochwertige Menswear und Maßkonfektion sind die Spezialität von SBU, was auch bei den Verkäufern ein tiefes Wissen über die Marke und die Mode verlangt.

Leeda, Prague

Erasmus und Co

www.leeda.cz

Lucie Kutalkova ist die Nähe zum Kunden ebenso wichtig wie Mitarbeiter, die Eigenverantwortung lernen. Ihre erste Mitarbeiterin nach der Gründung 2003 ist heute Store- und Brand-Managerin.

Marken: Leeda

Lucie Kutalkova: „Leeda ist eine ziemlich berühmte Marke in Tschechien, das hilft uns sehr. Wir kooperieren mit dem Erasmus-Austauschprogramm für internationale Studenten und haben immer mindestens einen Praktikanten pro Jahr. Wir bieten aber auch kurze Praktika für Schüler an. Mit den talentiertesten und engagiertesten bleiben wir in stetem Kontakt und arbeiten mit ihnen langfristig zusammen. Was wirklich schwer ist, ist in Tschechien verlässliche Schneider zu finden. Zum Glück gibt es in Prag eine Akademie für Kunst, Architektur und Design. Die Modedesignstudenten suchen immer nach einer Möglichkeit, Erfahrungen darin zu sammeln, wie man eine Modemarke gründet und führt. Und weil wir so ein kleines Team sind, können wir ihnen wertvolle Einblicke bieten. Der persönliche Zugang zu meinen Kunden, aber auch zu meinen Verkäufern ist mir sehr wichtig.“

Das fünfköpfige Team des Leeda-Stores in Prag kennt sich lange. Erasmus-Studenten und Praktikanten helfen aus.

More is Love, Tiflis

Service in drei Sprachen

www.moreislove.com

Nino Eliava und Ana Mokia gründeten gemeinsam die Boutique More is Love in Tiflis. In Georgiens Hauptstadt liegt die große Herausforderung darin, dreisprachige Mitarbeiter zu finden.

Marken: 0711, 22 11, Alix, Anna October, Annie Costello Brown, Anouki, Assel, Balmain, By Far, Copine Jewellery, Crystalline, Cult Gaia, Dalood, Edeline Lee, Eshvi, Evarae, Fella, Flow the Label, Foreo, Gatineau, Gaviria, Hansel from Basel, Ingorokva, Isa Arfen, Khaite, Kimhekim, Lalo x 0711, Le Mocassion Zippé, Le Monde Beryl, Masterpeace & J. Kim, Niomo, Roberti & Fraud, So Pure, Solid & Striped, Walk of Shame, Wonder me u. a.

Nino Eliava und Ana Mokia: „Da unser Unternehmen recht jung und voller talentierter Mitarbeiter ist, erhalten wir zahlreiche Bewerbungen für den Verkauf. Normalerweise schreiben wir nur Stellen in Führungspositionen aus. Die von den Verkäufern im Laden geschaffene Atmosphäre steht in direktem Zusammenhang mit den Zahlen. Kundenbetreuung hat in unserem Store oberste Priorität, da sie den Umsatz steigert und der Loyalität unserer Kunden. Die Fachkenntnisse der Mitarbeiter sorgen für eine vertrauensvolle Beziehung. In Tiflis in Georgien sind die Fachkräfte vielleicht nicht schwer zu finden, aber auf höchstem Niveau jemanden zu finden, der die Kunden dreisprachig bedienen kann, setzt die Messlatte doch sehr hoch.“

In ihrem Store More is Love beobachten die Inhaberinnen Nino Eliava und Ana Mokia zunehmend, wie es Mitarbeiter aus dem Verkauf in leitende Positionen im Unternehmen zieht.

Luis Trenker, Salzburg

Zu speziell für Oberflächlichkeit

www.luistrenker.com

Die Markenwelt von Luis Trenker ist authentisch. „Zu speziell, um oberflächliche Mitarbeiter damit zu konfrontieren“, sagt Michi Klemera.

Marken: Luis Trenker

Michi Klemera: „Wir versuchen, für unsere Markenwelt genau die richtigen Mitarbeiter zu finden. Der Stellenwert eines Markenbotschafters ist bei uns sehr hoch angelegt. Die Marke Luis Trenker ist zu speziell, um oberflächliche Mitarbeiter damit zu konfrontieren. Nicht immer gelingt es uns, dass die Verkäufer jung sind, aber dynamisch und engagiert allemal!

Ja, ich schließe mich dem Wehklagen unserer Branche über die Personalsuche an und wundere mich eigentlich nicht darüber. Der Job eines Verkäufers ist leider nicht mehr cool genug und dazu auch noch mit dem Samstag als verkaufswichtigstem Tag, das ist einfach demotivierend im Vergleich zu dem, was der Markt und die Presse so anbietet und erklärt. Alles klingt toll und einfach, jeder sitzt gerne im Front-Office und träumt den Traum der Traumgehälter mit wenig Verantwortung und Zeitaufwand – ich übrigens auch!

Michi Klemera hat im neu eröffneten Luis Trenker Store in Salzburg Stellung bezogen, was das Problem, die richtigen Mitarbeiter zu finden, an dieser prominenten Adresse nicht leichter macht.

Rezet Store, Kopenhagen

Mindestens 100 Bewerbungen

www.rezetstore.dk

Mit zwei Stores in Kopenhagen, je einem in Aarhus und in Odense sind die Rezet Sneaker-Stores zu einer Institution in Dänemark geworden. Ihre Mitarbeiter gewinnen sie größtenteils direkt aus der Szene – ein unschätzbarer Mehrwert ihrer Marke.

Marken: Adidas, Asics, Fila, Filling Pieces, H20 Sportswear, Han Kjøbenhavn, Helly Hansen, Hi-Tec, Jason Markk, Jordan, Laerke Andersen, Newline Halo, New Balance, Nike, Puma, Reebok, Retro Super Future, SneakersER, Soulland, The North Face, Wood Wood, Zanerobe

Kasper Mølgaard-Nielsen: „Wir haben eine sehr starke Marke in der Sneakerszene in Dänemark. Und da viele junge Menschen auf Sneaker stehen, haben wir das große Glück, viele Bewerber zu bekommen, wenn wir offene Stellen haben. Wir denken nicht zu viel über Employer Branding nach, aber wir nutzen SoMe als Plattform für unsere Mitarbeiter. In der Regel erhalten wir mindestens 100 Bewerbungen, wenn wir eine Stelle in einer unserer Filialen veröffentlichen. Unseren Store in Aarhus gibt es seit dreieinhalb Jahren, und wir haben fast das gleiche Team im Laden wie zur Eröffnung, was meiner Meinung nach einzigartig ist, und worauf wir wirklich stolz sind. Diese Filiale geht mit gutem Beispiel voran. Zum Glück sind fast alle unsere Mitarbeiter Sneaker-Nerds wie wir. Das ist unser soziales Umfeld. Deshalb ermutigen wir unsere Filialleiter, so oft wie möglich Events zu machen – worin sie wirklich gut sind.“

Kasper Mølgaard-Nielsen stellt Verkaufsgeschick über Fachkenntnisse. Er sucht nicht gezielt nach Sneaker-Nerds für den Verkauf, sondern nach Menschen, die in das Rezet-Universum passen.

Studioteca, Florenz

Man muss immer auf der Suche sein

www.studioteca.com

Matteo Querini nennt es selbst für seine Branche ein ungewöhnliches Glück, Mitarbeiter zu haben, mit denen er von Anfang an zusammenarbeitet. Neue Teammitglieder lädt er prinzipiell zum Probearbeiten ein.

Marken: Attic & Barn, Bastah Florence, Hay, Humility, Isabella Clementini, La Paz, Nice Things, Suncoo Paris u. a.

Matteo Querini: „Ich hatte das Glück, in meinem privaten Umfeld Menschen zu treffen, die bis heute mit mir zusammenarbeiten. Das war für mich ein Glücksfall, eine Ausnahme. Für mich ist es wichtig, dass mein Mitarbeiter weiß, wie er sich entsprechend verhalten muss, in jeder Situation. Natürlich ist es wichtig, ein formales Vorstellungsgespräch zu führen, aber noch aussagekräftiger ist es, die Menschen auch in anderem Zusammenhang zu betrachten. Deswegen ist es mir besonders wichtig, welchen Zugang sie zu unseren Kunden und Produkten haben, deswegen lade ich sie zum Probearbeiten ein. Leider ist es nicht gerade einfach, qualifizierte Leute zu finden, die in meinen Laden passen. Deswegen muss man auf der Suche sein, immer.“

Am 1. März 2019 eröffnete die Studioteca in Florenz ihre Türen, nachdem Matteo Querini seinen Store aufwändig renoviert hatte.
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