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Airfield: Zurück zur Begehrlichkeit

Die modische DNA von Airfield entspricht den aktuellen Trends. Perfekt für die österreichische Marke, die auf dem Weg zurück zum Erfolg an ein paar wichtigen Stellschrauben gedreht hat.

Der Look ist sportiv und feminin zugleich, mit starken Farben, auch mal mit Opulenz. Mit Jersey gebondete Nylonjacken, Parkas in neuen Silhouetten, technische Materialien mit verspielten Details sind typisch für die Womenswear von Airfield, die für eben diese weiblich geprägte Sportivität steht – und das nicht erst, seitdem sich der Athleisure-Trend in der Breite durchgesetzt hat.

 Die Zeichen stehen auf Modernisierung

Nach langjährigem, großem Erfolg war es in den letzten fünf Jahren ruhiger um die Marke aus Seewalchen geworden, auch weil allgemein eine cleanere und strengere Mode vorherrschte. Für Geschäftsführer Walter Moser war es Zeit für eine Bestandsaufnahme. „Wir haben eine breite Marktstudie in Auftrag gegeben, um zu erfahren, wo wir stehen und wie die Konsumentinnen die Marke sehen. Das Ergebnis hat immer wieder auf unsere DNA verwiesen und uns gezeigt, dass wir uns auf sie konzentrieren müssen, um die Marke zukunftstauglich zu modernisieren.“

Outdoor, Blazer sowie Out- und Indoor-Jackets gehören zur Kernkompetenz der 1994 gegründeten Marke, die ihre Wurzeln in funktionaler Sport- und Skibekleidung hat. Um diese Kernkompetenz mehr herauszuarbeiten und um die Kollektion entsprechend zu straffen, wird das junge Designteam seit einem Jahr von Andreas Angerer als Headdesigner unterstützt. „Wir sind Schritt für Schritt alle Einheiten im Unternehmen bis hin zur Außendarstellung durchgegangen“, berichtet Moser. So wurde neben Produktion und Logistik auch der Vertrieb unter die Lupe genommen. „Bisher wurde der Vertrieb von festangestellten Mitarbeitern verantwortet, was den Nachteil der isolierten Darstellung im eigenen Showroom hat“, sagt Moser. „Jetzt kooperieren wir für Deutschland mit Vertriebsagenturen, dessen Markenportfolio mit Airfield optimal ergänzt wird.“ Im Norden ist die Agentur Boumans zuständig und im Osten die Agentur Seebach, während für Nordrhein-Westfalen die Agentur Berning verantwortlich ist und für Bayern, Baden-Württemberg, Reinland-Pfalz und das Saarland die Michaelis Fashion Agency. „Die Agenten haben eine andere Herangehensweise und den Überblick, um unsere Marke richtig im Handel zu platzieren.“ Entsprechend wurde der Vertrieb in anderen Kernmärkten wie Frankreich und Russland bereits umgestellt, Kanada und die USA sollen folgen. „Gemeinsam mit unseren Wholesalekunden wollen wir den Vertrieb so gestalten, dass die Marke Airfield wieder ihre Begehrlichkeit erlangt“, betont Walter Moser.

Ein Image, ein Ziel

So werden auch sukzessive die Airfield-Stores und Shop-in-Shops mit zeitgemäßem Ladendesign modernisiert. Einladend wie ein Conceptstore, in dem es von der Mode bis zu den Accessoires viel zu entdecken gibt. Das zeigt beispielhaft der neue Airfield Store in den Fünf Höfen Münchens, der im Juli eröffnet wird.

Auch in der Kommunikation hat sich das Unternehmen der Zeit angepasst. „Wir sind seit einigen Jahren in den sozialen Medien präsent und haben diese Präsenz jetzt noch einmal verstärkt“, beschreibt Chief Marketing Officer Sophia Bitter. „So war Airfield eines der ersten Labels, das bereits vor eineinhalb Jahren die sehr bekannte Bloggerin VikyAndTheKid für seine Sommerkampagne verpflichtete, und außerdem eine der ersten, die Modeiikone Carmen Dell’Orefice für eine Generationenkampagne engagiert hat. Das Credo unserer Marke ist Modernität.“ So kooperierte Airfield auch mit Bloggern und Influencern wie Annette Weber von Glamometer und Füsun Lindner von Shortstoriesandskirts. Darüber hinaus wird im Juni ein Corporate Blog mit Style Report online gestellt, zusätzlich zu Printkampagnen in maßgebenden Modemagazinen. „Es ist wichtig, über alle Kanäle das gleiche Image zu transportieren“, sagt Sophia Bitter, und Walter Moser ergänzt: „Wir wollen dem Produkt die Begehrlichkeit und Wertschätzung zurückgeben, die es verdient.“