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Jetzt klagen wir | #wirstehenauf_Recht

Jetzt klagen wir | #wirstehenauf_Recht

Eigentlich hätte letzte Woche die Übergabe stattfinden sollen. Die Macher von #wirmachenAUF___merksam, Funky Staff Gründer Uwe Bernecker und Günter Nowodworski wollten ihre Protestaktion beenden, denn ihr Teil schien gemacht. Doch die Verärgerung über die erneute Verlängerung des Lockdowns in Deutschland war so groß, dass sich die Freundschaftsdienst-Macher noch einmal an die Spitze einer Protestbewegung stellen. Aus #wirmachenAUF_merksam wird Wir schließen_unsere Fenster und Wir stehen auf_Recht.

Ab dem 22.2.2021 tragen die Schaufenster im Handel orangefarbene Trauer: Sie werden für eine Woche verklebt. „Die Politik ver_schließt die Augen. Sieht nicht, dass sie mit dem ewigen Lockdown die Existenz unserer Mitarbeiter auszulöschen droht“, so das Aktionsbündnis. Außerdem folgen rechtliche Schritte. „Zwangsschließung einfach fortzuschreiben ist rechtlich weder verhältnismäßig noch angemessen“, stellt Rechtsanwalt Dr. Wolfgang Schirp klar. Seine Kanzlei ist auf Großklagen spezialisiert und hat sich einen guten Ruf erarbeitet. Die Kanzlei klagt im Namen der teilnehmenden Händler auf Schadensersatz, die Prozesskosten für die Entschädigungsklagen übernimmt eine Finanzierungsgesellschaft. Die Eilanträge auf Wiedereröffnung sind für Händler kostenlos.

Textilhändler und Gewerbetreibende, die sich an den Klagen beteiligten möchten, finden hier nähere Informationen: www.freundschaftsdienst.eu

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