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Aline Müller-Schade von The Supreme Group | „Der Handel braucht Ware“

Aline Müller-Schade von The Supreme Group | „Der Handel braucht Ware“

Supreme Group
Die Orderplattformen von The Supreme Group in Düsseldorf und München sind gesetzt. Geschäftsführerin Aline Müller-Schade über ihr Fazit nach einer (fast) normalen Ordersaison und ihren Ausblick auf den Winter.
Aline, die Supreme-Veranstaltungen in Düsseldorf wie auch in München waren sehr erfolgreich – was ist Dein Fazit zu dieser Messesaison? 

Aline Müller-Schade, Geschäftsführerin The Supreme Group: Netzwerken, Kontakten, Anfassen, Ordern – Punkt! Das ist für die Branche super wichtig und das hat auf unseren Plattformen hervorragend funktioniert. Das Feedback der Anbieter, Agenturen und Händler hat uns sehr gefreut!

Unsere ‚Orderplattformen‘ in beiden Städten waren geprägt von Qualität in Sachen Anbieter und Händler. Letztendlich werden es nicht mehr Händler – machen wir uns nichts vor – geht ja auch gar nicht – aber das Einkaufsvolumen hat sich nicht unbedingt maßgeblich (!) verringert. Vielleicht verschoben: ein wenig mehr Zurückhaltung im Vorordervolumen, aber der Handel braucht Ware, vor allem, wenn im kommenden Frühjahr die Nachfrage steigt. 

Dieses Gespräch hast Du bestimmt 100 Mal geführt – wie sicher schätzt ihr ein, dass ihr im Winter in normalem Rahmen veranstalten dürft? 

Keine Glaskugel im Gepäck, aber ob sich ’Normalität’ im Winter einstellt, kann keiner voraussagen. Was heißt schon Normalität? Gemessen an was? Wir sind ja alle schon froh, dass wir Begegnungen möglich machen konnten und können – unter welchen Bedingungen auch immer. Wir sind von politischen Entscheidungen abhängig, aber wir schaffen als Company für den Handel eben ’Normalität’. 

Eure Austellerinnen und Aussteller lieben euch dafür, dass beide Faktoren stimmen: Meet & Greet und Kontakte und gleichzeitig füllen sich die Orderbücher und die Messe hat einen konkreten monetären Nutzen. Wie wichtig schätzt Du diese messbaren Erfolge eurer Orderplattformen – oder anders gefragt: Ist eine Veranstaltung, auf der man sich nur trifft, noch zeitgemäß? 

Das Statement von Euch ist absolut zutreffend! Die messbaren Erfolge erfragen wir in Abstimmung mit unseren Händlern – gefühlt ist der Erfolg vorhanden, aber unsere Umfragen ergeben weitere Details – das ist uns wichtig, zu erfahren. Das veröffentlichen wir so nicht, ist aber für uns richtungsweisend. Es geht ja nicht nur um Zahlen, sondern auch um geschäftsanbahnende Kontakte.

Anders gefragt von Eurer Seite: nun, es geht in dieser Zeit immer mehr um die Kosten-/Nutzenanalyse, von daher kann man nur erahnen, wie sich die Situation weiter entwickeln wird. Dennoch bleiben Veranstaltungen, auf denen man sich trifft, wichtig. Aber beides im Einklang ist natürlich perfekt!

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